Mein Schatten

Wenn ich meinem eigenen Schatten begegne, mir also klar wird, dass das, was ich im Anderen kritisiere, eigentlich das ist, was ich zu tiefst bei mir verurteile, dann kann diese Begegnung zur Gnade werden. Wenn ich nämlich genau hier anfange, mich selbst zu lieben, mir meine Fehler zu verzeihen. 

Mein Schatten hier war ein Platzwart, eine Menschin, die immer alles regelte und die Anderen mittels Angst manipulierte: Mein Schatten. Auch ich regele gern und lasse mich durch Angst zu Handlungen verleiten. Meine Angst dahinter: Ich werde nicht „geliebt“, keiner mag mich. Also bin ich manchmal netter, als ich wirklich sein will und mache mich größer und strahlender, als ich mich wirklich fühle. Mich durch diesen Schatten hindurch zu lieben … es fällt mir total schwer! 

Fazit: Wo siehst du den Splitter im Auge des Anderen? Was ist dein Balken? 

Meinen Schatten anzunehmen, heißt auch zu erkennen, dass der Rest im Licht steht. Und durch den Kontrast wird das im Licht stehende strahlender. Mich ganz anzunehmen, heilt!  

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Mina rica bei Pulpi

Einer der größten begehbaren Kristallhöhlen Europas war ursprünglich eine Mine für Eisenerz, Silber und Blei. Die Engländer bauten das Erz ab. Über eine Eisenbahnlinie direkt bis ins Mittelmeer konnten so die gewonnenen Metalle gut verschifft werden.

Nachdem festgestellt wurde, dass, je tiefer die Mine fortgesetzt wurde, das Erz abnahm, wurde sie stillgelegt. Nun weckte sie das Interesse von Geologen. Eines Tages wich einer von den erlaubten Wegen ab und entdeckte so die ca 20qm (ich kann nicht gut schätzen!) eigene Höhle voll mit gigantischen Bergkristallen.

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Seit letzen Oktober ist sie in Teilbereichen für das interessierte Publikum geöffnet.Foto 23.01.20, 22 05 29    Foto 23.01.20, 15 49 52

Fazit: Manchmal lohnt es sich, von den erlaubten Wegen abzuweichen! Wann hast du das letzte Mal nur auf deine Intuition gehört?

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Frühling

Die Tage werden länger und vor allem wärmer. Durch das Seeklima fällt nachts immer genug Tau, so dass die ersten Blumen anfangen zu blühen.

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Fazit: Was fängt in dir an zu blühen?

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Sichtweise

Ich stehe immer noch auf dem Campo und kuriere die hartnäckiges Reste der fiebrigen Erkältung plus: Ziemlich antriebslos, schwerhörig, schlapp.

Aber ich bin echt dankbar über die vielen freundlichen Gesten, Nachfragen und die Unterstützung, die ich in der ganzen Zeit erfahren habe. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass „der Mensch“ eigentlich gut ist, dass er/sie manchmal es nicht besser weiß, aber dass er/sie nicht wirklich mutwillig schaden will. Manchmal ist vielleicht die Angst stärker oder die fehlende Empathie, was dann zu den kruden, verletzenden Handlungen und Äußerungen führt!

Fazit: Kannst du in jedem den göttlichen Funken, das eigentlich Gute sehen? Wie würde sich deine Welt ändern, wenn du überall die Liebe sehen würdest? 

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Abschluss

Gestern hatten wir eine Minijulfeier: Gemeinsamer Austausch über das letzte Jahr: In welchem Bereich habe ich am meisten gelernt? Wenn mein Jahr ein Film wäre, welchen Titel hätte es? Was habe ich Neues erfahren? Welche Menschen haben mich bereichert? Wovon möchte ich mich lösen? 13 Wünsche für 2020 aufgeschrieben und heute soll das Alte verbrannt werden. Danach wird geräuchert.

Ich bedanke mich bei euch, dass ihr immer mal wieder hier reinlest, an meinem Leben teilnehmt und wünsche euch von ganzem Herzen eine friedvolle Weihnacht und ein gesegnetes 2020.

Fazit: Was war gut 1919? Wovon möchte ich mehr? Wofür war/bin ich dankbar?

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Freunde

 … und ich denke an Menschen, die schon lange mein Leben begleiten. Was ist mit denen, die direkt um mich herum sind, die mein Leben, so wie es jetzt ist, erst ermöglichen? 

Ich war krank, so richtig, mit Fieber und matt sein und kein Hunger und bäh … Und Fridel musste trotzdem pieschen und mein WoMo stand offen und immer mal wieder schaute jemand um die Ecke: Brauchst du was? Wie geht es dir? Ich fahr zum Einkaufen, kann ich dir was mitbringen? Anfangs war ich genervt, weil ich dachte, sie wollten nur, dass es mir schnell besser geht … nein echtes Interesse! Aufbauende Worte wie: Siehst echt scheiße aus! Und ne Tüte Obst vom Markt. Oder: Ich komm mit und wir schlichen übers Gelände, damit Fridel alles erledigen konnte. Wie viel mir geschenkt wurde, fange ich erst jetzt  an zu sehen. Danke!

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Fazit: Schenke echte Nähe! Sieh den Menschen, der dir grad die Tür aufhält, die Kassiererin, die alte Frau, den Obdachlosen … einen wahrhaftigen Blick am Tag! Lass uns die Welt wieder so warm und herzlich gestalten, wie wir sie haben wollen. Wir alle hungern nach echter Nähe, Wärme. Lass uns uns wieder ANSEHEN, gütig und wahrhaftig.

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Aus-Zeit

Erkältung mit Fieber und Mittelohr Endzündung … hab bei der Vergabe der Möglichkeiten nicht aufgepasst und darf jetzt den Rest nehmen! Ganz!

Wünsche euch einen fried- und liebevollen 2. Advent

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Be-sinn-ung

Die Zeit der Besinnung, die besinnliche Zeit, beginnt: Das Fazit des Jahres. Was waren die besten Momente, die wichtigsten Erkenntnisse, wie soll es weiter gehen, was wünscht du dir fürs nächste Jahr? 

Für mich galt es in diesem Jahr, mich bewusst für die Menschen zu entscheiden, die mir gut tun; mit denen wertvolle Zeit zu verbringen und das dankbar anzuerkennen. Und mich sehr bewusst und klar von denen zu verabschieden, die mir nicht gut tun, Kontakte mit ihnen möglichst gering zu halten und sehr deutlich zu erkennen, was mir da nicht bekommt. Und mir dies auch bewusst zu erlauben! 

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Ein paar wertvolle Fragen zum Jahresrückblick, angeregt von meiner Holonschwester Jana:

  • Welche neuen Erfahrungen hab ich in diesem Jahr gemacht? Welche Erkenntnisse, welche Lernaufgaben, welche neuen Räume …
  • Wofür bin ich besonders dankbar?
  • Mit welchen Menschen habe ich meine Zeit verbracht? Wer tat mir gut, wo waren Kompromisse nötig, wo fühlte ich mich begrenzt …
  • Was und wen nehme ich ins neue Jahr mit? Wovon möchte ich mehr? Was wünsche ich mir?  

Fazit: Nimmst du dir die Zeit, bewusst das Alte zu würdigen, anzuerkennen und dich auf das neue Jahr vorzubereiten? Gönn es dir, es ist ein sehr wertvolles Geschenk, das du dir machen kannst! 

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Schwesternschaft – sisterhood

Neulich durfte ich es wieder erleben, das bedingungslose Zueinanderstehen von Frauen! Ich wurde von einem Mann bedroht, er würde unsere „Freundschaft“ beenden, wenn ich nicht meine Meinung zurückhalte. Sofort waren Frauen um mich, be/stärkten mich und den wahren Wert von Freundschaft. Gemeinsam wanderten wir, jede war tolerant, offen, loyal und hilfsbereit. Es gab Verständnis und Offenheit, Annahme der Andersartigkeit und jede wurde bedingungslos angenommen. So lernten wir uns tiefer kennen, konnten entspannen, die Gegend genießen und dies wertschätzende Miteinander, das unter Frauen oft so selbstverständlich vorhanden ist. Es gab kein Besserwisser, keine Konkurrenz und kein Gerangel. Gemeinsame Beschlüssen wurden fragend angeregt, jede fühlte sich gesehen und angenommen. 

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Manchmal wünsche ich mir so einen Mann an meiner Seite! Ich erlebe häufig starke, selbstbewusste Krieger in Beziehungen und umherstreifende Ronins (Krieger oder innere/n Halt, Disziplin und Ziele), Singles ohne liebevolle Hingabe an eine Frau. Macht die Liebe zu einer Frau erst den Mann zum friedvollen Krieger?

Fazit: Wertschätzendes, respekt- und liebevolles Miteinander erlebe ich ganz häufig unter und mit Frauen. Im Kontakt zu Männern spüre ich dagegen sehr viel pfauenartiges Aufbäumen, Recht haben wollen und Konkurrenz. Es fehlt mir das entspannte Ja zueinander! Geht das nur mir so? Wie ist das bei dir: Kennst du diesen wertschätzenden Kontakt zu Frauen? Hast du gute Freundinnen? Ich wünsche es dir von Herzen!  

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Die Falle

Kennst du das, du steckst Mitten drin in einem Muster, du kennst/erkennst es und weißt trotzdem momentan nicht, wie du rauskommst? Meines heißt Mangel oder keiner hat mich lieb. Vom Kopf her weiß ich ganz genau, dass es nur meine Sicht auf das Leben ist, dass ich nur selektiv wahrnehme, dass die „Realität“ ganz anders ist. Und doch beherrscht der Gedanke und die Wahrnehmung jeden Moment. 

Falls du jetzt denkst, nee, so bin ich nicht … die Kopfmenschen ergehen sich in Selbstzweifeln und die Bauchmenschen oder Körper fixierten haben Angst, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Sie müssen alles, was Anders ist, bekämpfen. 

Wie komme ich raus aus meiner Fixierung? Wegfahren, anderes Umfeld erschaffen, das Ganze aus dem Weltraum bestaunen, Abstand. So bin ich nach Cabo de Gata gefahren … heute wollen wir wandern … aber allein schon der räumliche Abstand lässt mich wieder klarer blicken. 

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Fazit: Wie sieht deine Falle aus? Wo schnappt bei dir das Muster zu? Und wie kommst du raus?

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