Wunder und Geschenke

Ich bin wieder in Deutschland und die Fahrt hierher war relativ entspannt und lehrreich. Wie kam`s? Ich fuhr in Gruppe und wusste nicht mal, dass ich mir das innen drin wohl gewünscht hatte!

Ich war schon an der ersten Station meines Heimwegs (am Strand von Alicante) als sich 2 Frauen, unabhängig voneinander, bei mir meldeten, ob wir nicht gemeinsam heimfahren wollen. (Ich hatte bei fb in der Überwintern-Gruppe meinen Aufbruch kundgetan.) Auf dem nächsten Stellplatz lernte ich dann Gerd kennen, auch aus OH wie ich. Mit allen drei gab es keine feste Verabredung sondern nur Hinweise, wo ich als nächstes hinfahre und wo sie stehen.

Plötzlich tauchte Gerd auch an meinem nächsten Stellplatz auf und Karin fragte an, wo ich danach hinfahre. Wir verabredeten uns nach Malavella. Brigitte meldete sich und schrieb, dass auch sie dahin kommen wolle, und Gerd traf nach einer eigenen Route auch dort ein. So waren wir plötzlich zu viert!

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Von da an einigten wir uns am Abend auf den nächsten Stellplatz (ich Küken profitierte von den alten Hasen). Wir fuhren die Strecken teilweise gemeinsam, ohne Druck, ohne Zwang, jede/r entschied für sich, ob er Kolonne oder einzeln fahren wollte. Mir tat das Hinterherfahren gut (mein Navi muss noch viel lernen!!!). Abends trafen wir uns dann am Stellplatz und meist gingen wir gemeinsam essen. Ich bin so dankbar dafür, was ich alles lernen durfte!

  1. Mein Navi ist wirklich völlig veraltet! Kein Wunder, dass ich mich so oft verfahren habe!!!!
  2. Wie angenehm und liebenswert doch ein in sich ruhender und mit sich selbst zufriedener Mann ist.
  3. Wie einfach Gruppe und Kolonne sein kann!
  4. Wie schön, abends gemeinsam zu essen!
  5. Welch ein tolles Leben ich führen darf!!!!

Fait: Ich kann Gruppe! Und DANKE für all diese Geschenke, die auf wundersame Weise zu mir kamen.

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eine Erklärung

Ich hab jetzt das 2. Mal meine Regelmäßigkeit bei diesen Blogbeiträgen unterbrochen. Es lag daran, dass die inneren Prozesse einfach zu stark waren:

  1. So etwas wie Regenzeit hatte im Campo eingesetzt. Es regnete wirklich an mehreren Tagen, alles war grau, dazu ein kalter Wind.
  2. Das erinnerte mich an Deutschland. Daran, dass ich wieder „heim“ musste, dabei gibt es ja gar kein Heim mehr.
  3. Lieb gewonnene Mitcamper fuhren ab in ihre Heimat.
  4. Plötzlich kam die Frage auf: Was will ich eigentlich wirklich-wirklich? Daddel ich hier eigentlich nur so rum und vertue meine Zeit?

Eine Antwort hab ich noch nicht wirklich gefunden, aber eine Erkenntnis.

Fazit: Wenn du noch nicht weißt, was du wirklich tun willst, mach das Bisherige weiter und tu es so gut wie möglich.

Und plötzlich ist die Magie des Reisens wieder da: Donnerstag kam im Restaurant zum Menue de dia eine zahnlose Alte an den Tisch und erzählte in schwer verständlichem Deutsch, dass sie vor vielen Jahren an der Frankfurter Oper gesungen hätte. Und heute gab`s zur Pizza echt italienische show. Alle waren happy, dass ich ein paar Brocken Italienisch von mir gab.

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Regen!

Zum ersten Mal, seit ich in Spanien bin, regnet es. So richtig! Wie in Deutschland, mit Trommeln auf das Autodach. Ich finde es gemütlich und kuschelig, aber neue Gäste, die erst vor 2 Tagen gekommen sind, fühlen sich gestresst und genervt. Verständlich! Wenn von 3 Wochen Urlaub in der Sonne, 1 Woche eher kühl und bedeckt und sogar verregnet ist …  Ich bin gespannt, wie sich die Natur in den nächsten Tagen verändert, denn die Pflanzen freuen sich. Ob dann die sandigen Böden erblühen?

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Und langsam wird es Zeit, Abschied zu nehmen. Viele Mobilisten sind schon heimgefahren oder sie befinden sich auf dem Weg in Richtung ihrer Heimatländer. Und so werde auch ich mich demnächst wieder auf die Straße begeben: Mit einem weinenden Auge (Abschied vom Campo, der Sonne, dem preiswerten Leben) und einem lachenden Auge (Freunde wiedersehen, Heimat, meine Blumenwiese).

 Fazit: Alles ist ein Frage der Perspektive! Und die absolute Wahrheit …?

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Momentan ist Stillstand

Gerade war noch Carnevale mit üppigem Umzug und dem Kampf zwischen Don Carnevale und Frau Fastenzeit. Dazu bewirft man sich mit ausgepusteten Eiern, die mit Konfetti gefüllt sind. Am Schluss einigen sich beide und Donna Musa kommt auf die Bühne. Und die bombastischen Umzüge beginnen.

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Und nun ist Stillstand in mir. Kennt ihr das auch? Eine zitternde (Un)Ruhe, nicht wissend ob ja oder nein und vor allem wohin?

Zum ersten Mal bleibe ich wach stehen, fühle, sehe, erkenne und lass es sein. Ich weiß, es wird sich etwas zeigen! Und alles auf dem Weg dahin ist gut.

Fazit: JA! Es ist! Ohne Bewertung, ohne es muss anders sein, ohne Kontrolle, einfach JA.

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Stille in der Fülle

Der Süden Andalusiens ist üppig: Satte, grüne Natur, saftige Weiden, Kühe und Bäche voller Wasser. Alles wächst, gedeiht und strahlt Fülle aus. An der Küste fuhr ich von Mandarinen- über Avocado- bis hin zu Olivenanbaugebieten. Im Hinterland sind riesige Olivenhaine und Mandelwälder.

Und ich bin wieder gewandert. An einem Bachlauf entlang, über „Hügel“ bis zu einem Dorf am Berg: Zahara de la Sierra.

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Auf dem Weg: Wilde Orchideen, Schmetterlinge (Bläuling, Perlmutterfalter und einen wunderschönen orange-gelben), Vogelgezwitscher und Gänsegeier!

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Fazit: Im Kontakt mit der Natur bin ich ganz bei mir. Sie ist meine Kirche.

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weiter … Innen und Außen

Ich habe das Camperparadies verlassen und bin weiter gezogen: Weitgehend die wundervolle Küstenstraße entlang von Aquilas bis nach Malaga, herrliche Buchten, gigantische Ausblicke, teilweise zauberhafte Städte, umwerfende Farben (Türkies-Aquamarin, Zinnoberrot und Weiß).

Und ich war wandern, meine wahre Kirche.

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Dabei hatte ich Abstand, meine Kontakte zu betrachten.

Ich habe erkannt, dass ich oft sehr objekthaft Beziehungen gestalte: Ich fühle mich einsam … ich langweile mich … ich brauche Informationen … ich will gefallen … so gehe ich häufig auf Menschen zu und nur sehr selten ist wirklich der andere Mensch im Mittelpunkt. Wie ist das bei dir? Wann und warum gehst du auf andere Menschen zu?

Ich wünsche mir, immer häufiger mein Herz zu öffnen und andere Menschen ohne Urteile in mein Herz zu lassen. Und vielleicht könnte dazu auch mein Verstand schweigen.

Fazit: Lebe deinen Traum und geh tiefer.

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gefährliches Spanien

Zwar sind hier alle Wohnanlagen mit Wachdiensten, Hunden und Videoanlagen geschützt, aber das meine ich nicht. Ich meine das gefährliche „manana es otro dia“ (gesprochen: manjana), morgen ist auch noch ein Tag. Es ist so schön hier, ich wandere, ich sitze in der Sonne, ich quatsche mit Leuten, ich lese … aber eigentlich wollte ich … ach, das kann ich ja auch noch morgen machen! Und wieder ist ein Tag rum … und schwupp eine ganze Woche … und nun stehe ich schon über 3 Wochen hier … gefährliches manana. Gut, ich habe Wäsche gewaschen, mein Auto geputzt, Staub gewischt …, aber mit zunehmendem manana brauche ich mehr Willen zur Durchführung! Es ist ein Gefühl von: Das innere Betriebssystem versandet zunehmend!!!

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Fazit: Lebe deinen Traum und erhalte dir ein Stück Disziplin.

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