Abschied

Am Freitag den 23.8.2019 verlasse ich meinen jetzigen Standort, meine Lebensgemeinschaft, die mir ziemlich ans Herz gewachsen ist. Nicht nur Frida hat gelernt, sich völlig entspannt und sicher in der Gruppe zu fühlen! Sie ist innerhalb des Rudels selbstsicher und angstfrei geworden! So konnte ich mit ihr letzten Mittwoch völlig gelassen durch Kiel spazieren! Sie hat fast alle anderen Hunde ohne kläffen, entspannt an sich vorbei gehen lassen. 

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Und auch ich fühle mich gesehen und anerkannt. Ich sehe meinen Beitrag zur Gruppe, wo und wie ich sie bereichern kann und wo klar meine Grenzen sind, wo ich mich von anderen unterstützen und fördern lasse. Danke und bis nächstes Jahr! 

Fazit: Sich einfügen in eine Gruppe bedeutet nicht, die eigene Freiheit zu beschneiden sondern eher viel Unterstützung!

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Gruppe … und die Folgen

Ich habe jetzt mehrere Wochen hier nichts geschrieben, weil ich in Gruppe lebe und in Spiele verwickelt war. Wortwörtlich verwickelt, unbewusst und gefesselt. Mein Muster passte perfekt! Ich „die Helferin“ und dort „die Dramaqueen“, ich will es harmonisch, sie will leiden, ich erschuf gemeinsame Essen, Gespräche, Unterstützung, sie erschuf Streit, Konflikte, Leid. 

Ich war so verwickelt, gefesselt, verworren … ich musste erst raus, Abstand erschaffen, sehen, verstehen. Ich musste mir erlauben, sie negativ zu beurteilen, ihre Spiele zu verurteilen, um danach wieder klar mein Leben, meine Ziele und Wünsche zu sehen. 

Jetzt genieße ich mein mobiles Leben, haben den Abstand, den ich brauche, um mich nicht einwickeln zu lassen und freue mich, dass ich bald wieder auf Abenteuertour gehe! In 2 Wochen verlasse ich meine WG und ziehe wie die Schwalben langsam gen Süden.

Fazit: Ich darf Menschen und Dinge negativ bewerten und ich brauche das manchmal auch, um mich aus Situationen lösen zu können! Grenzen setzen zu können!

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Polen, mein ganz persönliches Fazit

(sorry, verspätet, zurück in D und kein Netz)

Für mich war Polen ein Land, dass meinen inneren Widerspruch zum Außen sehr deutlich gemacht hat. Innen war ganz häufig Angst und Unbehagen: 

  • weil ich die Sprache nicht kann. 
  • weil ich politisch mehr Macht und Willkür als Rechte und Demokratie vermute.
  • weil ich mir nicht sicher bin, ob Frauen hier wirklich geachtet werden.
  • und weil ich das katholische Verherrlichen des Sterbens Christi nicht gutheiße.

Aber im Außen habe ich ganz viel Freundlichkeit erlebt! Ich habe auf Parkplätzen und Waldrastplätzen allein übernachtet und bin nicht einmal behelligt worden! Die Polizei hat vor meinem Bus geparkt und Pause gemacht und mich nicht verjagt. Ich habe zuvorkommende, freundliche Männer erlebt, die sich bemüht haben, meine Sprache zu sprechen. Habe Anerkennung und Strahlen gespürt, wenn ich meine wenigen polnischen Worte anbrachte. (Wahrscheinlich mit schauderhafter Aussprache!)

Fazit: Wann ist dir dein Kopfkino, deine Illusion, deine Trance, deutlich bewusst? Und wie kannst du dich davor  bewahren,  eingefangen zu werden? 

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Polen die 2.

Was mir immer wieder auffällt, wenn in einem Land etwas abläuft, das wir in Deutschland scheinbar nicht hinkriegen.

Beispiele: 

  • die Dixie-Klos an den Parkplätzen sind super sauber und sogar mit ausreichend Papier bestückt. 
  • Internet ist überall gut zu empfangen. Ich weiß, dass Menschen in Stadtnähe da keine Probleme haben, aber ich lebe schon lange auf dem Land und da ist der Empfang ohne WLAN häufig nicht möglich. 
  • Natur: blühende Wiesen, Perlmutter- und Diestelfalter, Kraniche, Störche, Arnika, Seifenkraut, Schwalbenschwanz, Blau- und Walderdbeeren … so war es in meiner Kindheit auf dem Lande. Hier finde ich es wieder! Und ich habe sogar einen Wolf gesehen!

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Fazit: Heißt Fortschritt unweigerlich Naturzerstörung? Wie sähe eine Welt aus, in der Schutz der Ressourcen selbstverständlich ist?  

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Polen

Ein für mich absolut neues Land: Endlose Weite, freundliche Menschen, viel wundervolle und wertgeschätzte Natur. Mitten im Wald sind Mülleimer und die werden auch benutzt. Kein Müll am Wegesrand!

Ich stehe grad an einem kleinen Teich im Wollin, ca 10km von der nächsten Ansiedlung entfernt und habe trotzdem LTE Empfang! Wie ist das nur möglich, dass wir in Deutschland das nicht schaffen? 

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Und wieder habe ich den Eindruck, dass hier die Menschen und deren Wohlbefinden an erster Stelle stehen. Nicht das Funktionieren, nicht das Gehorchen und Anpassen! Kleine Datschas mitten im Wald, auf den Stegen Angler, WoMos dürfen auf diesem Wanderrastplatz stehen. 

Warum ist bei uns alles so geregelt, wird kontrolliert, vieles ist verboten und das freie Leben wird beschränkt? Oder ist das nur meine Wahrnehmung?

Fazit: Freiheit kann nur mit innerem Respekt gegenüber dem Mitmenschen, der Natur, anderen Lebewesen gelebt werden.

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Welch ein Frieden kann das Leben sein!

Den Kontrollversuch und die Angst loslassen, vertrauen und schon regelt sich alles von allein! Unglaublich! 

Noch vor kurzem war ich verfangen in menschlichem Hickhack. Drama und Angst vor Bevormundung beherrschte mein Leben. Und nun stehe ich am Schweriner See, erlebe Rücksichtnahme, Einfühlungsvermögen und gemeinsame Planung! Und alles sicher nur, weil ich mir meine Angst, meinen Wunsch nach Frieden und meinen Schmerz des nicht gesehen Werdens eingestanden habe. Und mir zubilligte, dass ich echt nicht wüsste, wie ich da rauskommen sollte, wie sich mein Leben umgestalten könnte. 

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Am Anfang stand das Eingestehen meiner Angst, meines Schmerzes und meiner Hilflosigkeit. Und dann griff das Leben ein und ich folgte …

Fazit: Zuzugeben, dass ich nicht weiß, öffnet die Tür für Wunder. 

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regionale Unterschiede

Es ist unglaublich, aber selbst in einem solch kleinen Bundesland wie Schleswig-Holstein spüre ich deutlich emotionale Unterschiede. Ich war gerade für knapp 10 Tage drüben in meiner alten Heimat. Dort herrschte vielfach die hektische Betriebsamkeit der Urlaubszeit, viele verbiesterte Gesichter und knappe Freundlichkeit. 

Kaum näherte ich mich der Nordseeseite, erschien mir der Himmel weiter, die Menschen offener und das geruhsame MOIN in jedem Laden hat was Familiäres (damit meine ich den liebevollen, fürsorglichen Teil von Familie).

Fazit: Die Außenwelt der Innenwelt  – ein Umzug hat auch was Befreiendes!

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