Es gibt keinen Trost. Nur die große Leere: Sie ist nicht mehr da.
Nachts wache ich auf, weil ich sie gehört habe … und dann ist mein Herz so voller Liebe, bis die Erinnerungen kommen. Ihr hilfloser Blick, ihre Verwirrtheit nach jedem Anfall, ihr plötzlich vorhandenes Wolfsgeheul … Ich vermisse sie so sehr, dass ich es nicht aushalten kann, in Aktionismus flüchte oder in ein Buch.
Und manchmal plagen mich Schuldgefühle. Hätte ich es länger versuchen sollen? Nicht so schnell aufgeben? Doch dann sehe ich ihre mühsamen 5 Schritte, ihr pieschen vor dem Bus … es wäre nur eine Verlängerung der Qual gewesen.
Das ist der Vertrag, den man mit einem Hund eingeht: Ihn rechtzeitig erlösen, wenn das Leben keine Qualität mehr hat. Ich habe diesen Vertrag eingehalten und muss mit den Folgen leben.
Und das halte ich manchmal nicht aus …













