The next big step!

Gestern war es endlich so weit: Die ersten Kartons in den Container verfrachtet!!! Nach tage- und wochenlangem Packen, Wegwerfen und Verschenken hat gestern mein lieber Nachbar Pascal mir geholfen, die Kartons nach Lübeck zu Freiraum 24 zu bringen. Ein wunderbares Gefühl. FREI!!!!

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Nun sitze ich in meinem Arbeitszimmer und selbst das Tippen hallt … Wenn das so weiter geht, dann bekomm ich bestimmt noch ein Echo hin.

So, der nächste dicke Schritt ist der Vertrag: Haus verkauft, Vorvertrag gelesen, muss ich mir aber noch erklären lassen … und dann folgt der Besuch beim Notar.

Jippiedippieduuuuu

 

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Angst vor Fehlern

Bin heute Morgen um 3.30h aufgewacht mit Herzklopfen und „Panik“ (nicht im medizinischen Sinn). Was ist geschehen? Ich hatte geträumt, dass ich die falsche Sprache studiert hätte (in Wirklichkeit habe ich gar keine Sprache studiert). Im Traum war dies ein Fehler, den ich gemacht habe.

Und als Symbol für mein reales Leben: Was wenn dieses ganze Projekt ein Fehler war/ist? Wenn ich die falsche Entscheidung (mit dem Projekt WoMo) getroffen habe? Was ist überhaupt ein Fehler? Und was macht mir daran so viel Angst, dass ich mit Panik aufwache?

Für mich ist das Schlimmste, die „Anderen“ lachen über mich, weil sie vermeintlich schlauer sind, den Fehler nie gemacht hätten. Das kommt aus meiner Kindheit: Ich bin in der Grundschule schwer gemobbt worden. Ich kam frisch aus Berlin, berlinerte und schrieb bei Diktaten berlinerisch passend Regenwürma.

Aber zurück zum Jetzt: Wenn ich in einem Jahr feststelle, das mit dem WoMO ist doch nicht so mein Ding … na und? Dann hab ich es wenigstens ausprobiert, gewagt und mich auf den Weg gemacht, auf dem ich bis zu diesem Moment schon so viel gelernt habe! Wenn mir dann andere sagen, dass sie das vorausgesehen hätten … na und? Sie haben für sich und ihr Leben eine Entscheidung getroffen, ich für mich und mein Leben.

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Diese Angst vor Fehlern … sie kann ein ganzes Leben hemmen.

Was ich bisher lernen und erfahren durfte:

  • Wie viel leichter das Leben ist mit wenig Gepäck.
  • Wie viel klarer und direkter ich geworden bin.
  • Aber auch wie viel liebe- und verständnisvoller für die Mühen im Leben Anderer.
  • Wie viele Wunder ich sehe und erlebe.
  • Wie viel mehr Dankbarkeit in mein Leben eingezogen ist.

All das sind doch keine Fehler! All das ist Leben und niemand hat wirklich das Recht, über Leben zu urteilen. Auch ich nicht über meins! Denn den Zusammenhang und die „richtige“ Abfolge kann doch nur rückwärts, am Ende, im Nachherein, erkannt werden.

Und dann ist es Geschichte und Geschichte ist das, was einzelne für erwähnenswert halten. Also auch nichts Festes, sondern immer Meinung. Und wie schnell die sich ändern kann!!!!

Also, lasst uns heute und an allen Tagen Fehler machen … und lernen und erleben und erkennen!

 

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Handschlag ist Vertrag

Früher war in Schleswig-Holstein ein Wort eine bindende Zusage, ein Handschlag ein Vertrag. Das scheint wohl nicht mehr zu gelten: Ein Ja ist ein vielleicht, ein mal-sehen,-ob-ich-was-besseres-finde geworden. Ist mir grad geschehen bei der vorherigenZusage für einen Raum zum Unterstellen meiner Möbel.

Wie ist das mit deinem Wort? Sagst du ja, wenn du vielleicht meinst, wenn du noch unsicher bist, dich aber nicht traust, nein zu sagen. Oder ist ein Ja eine Bekräftigung, ein Wort auf das sich andere verlassen können? Darfst du vielleicht, mal sehen oder ich weiß noch nicht sagen? Nimmst du dir Zeit, wirklich über dein Wort nachzudenken?

Ich will noch einmal genauer nachdenken, mir wirklich klar werden, ob ich zu meinem Ja stehe, stehen kann.

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Wie oft habe ich ja aus Bequemlichkeit gesagt, weil mir das Nein auszuhalten, zu anstrengend erschien. Wie oft hab ich ja aus Angst gesagt, weil ich die Folgen des Neins nicht tragen wollte. Wie häufig hab ich ja gesagt aus Zeitgründen, weil ich die Aufgaben, die daraus entstanden sind, gar nicht gesehen habe. Oder ja aus Überforderung, weil ich mir keinen Raum, keine Zeit gönnte, in Ruhe über die Antwort nachzudenken. Was fällt dir noch ein? Wo hast du ja gesagt, weil …

 

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Zum Thema Käffchen und Bilderkauf befrage ich erst einmal das LDSG.

 

Innen wie außen

Heute Morgen bin ich um 4.40h aufgewacht und draußen zwitscherten die Vögel und der Verkehrslärm begann. Wenn ich mich auf die Vögel konzentrierte, war meine Stimmung friedlich, ruhend, freudvoll … konzentrierte ich mich aber auf die Autos und LKW wurde ich nervös, hektisch und meine Stimmung sank Richtung Selbstzweifel.

Innen ist es genauso! Wenn ich mich auf das konzentriere, was ich schon alles geschafft habe, fühle ich mich zufrieden, gelassen und voller Freude. Richte ich meinen Fokus dagegen auf all das, was noch zu erledigen ist, werde ich unruhig, unzufrieden und das überwältigende Gefühl, dass ich das nie alles schaffe, wird größer und größer.

Fokus!!!!

Es gibt wahrscheinlich überall und immer die beiden Seiten, 2 Möglichkeiten, die Geschehnisse zu betrachten, Dualität. Und immer entscheidet mein Fokus, wie ich mich fühle, gestärkt oder geschwächt.

Wonach richtest du deine Gedanken aus? Was steht im Vordergrund? Wo ist dein Fokus?

Nixe

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Was suche ich eigentlich?

Nun ist de nächste große Schritt vollzogen: Es gibt einen ernsthaft interessierten Käufer für Haus und Grundstücke, der Vertrag wird aufgesetzt, ich reduziere weiter … und das nimmt scheinbar kein Ende.

Aber was will ich eigentlich? Was suche ich?

Ich möchte wieder das Gefühl von EinsSein mit dem Leben. Dies Gefühl, dass alles, was ist, gut ist. Hier hab ich das Dauergefühl Nichtgut: Weder ist das Haus so ordentlich und gepflegt, wie ich es gern hätte. Es so zu gestalten, ist eine mich völlig überfordernde Aufgabe: Viel zu viele Dinge wollen ordentlich und sauber gehalten werden! Noch entspricht der Garten meinen Vorstellungen: Er ist weder so inspirierend wild und gezähmt, wie ich es gern hätte, noch kann ich die Ernte daraus so verarbeiten, wie es nötig wäre.

Überall schreit es mir entgegen: Du bist nicht gut genug! Und ich möchte zurückschreien: Ich kann das auch nicht alleine!!!! Es überfordert mich!!!! Und es gab nie jemanden, mit dem ich das hätte zusammen machen wollen.

Zu all dem möchte ich nicht, dass jemand da einen Vorwurf liest/hört. Nein, ich hatte mich zum Hauskauf entschieden, ich habe dieses Riesengrundstück gewählt, ich wollte nie jemanden in mein Haus einziehen lassen … und ich habe mich damit völlig überfordert und ins Abseits gestellt. Warum? Keine Ahnung. Da bin ich völlig im Nichtwissen und Nichtverstehen.

 

Also, was suche ich jetzt? Eine Gemeinschaft, ein ZusammenSein mit Gleichgesinnten im Respekt von Freiheit. Ich möchte miteinander Sein und mich frei fühlen. Ich möchte meine Werte gesichert sehen, möchte, dass die Anderen ähnliche Werte haben (so was wie Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit) und wir liebevoll miteinander leben.

Wo? Dafür der Bus, ich fahre, besuche, schaue und fühle. Es wird mich finden … ich fahre dem entgegen.

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Der Tod ist mein Ratgeber

Schon Castaneda schrieb, dass der Tod immer hinter der linke Schulter steht und unsere Taten bewertet. Aber meist ist dieses Wissen doch eher ein theoretisches, es sei denn, er zeigt sich real im Umfeld: Ein befreundetes Pärchen fuhr zum Überwintern nach Marokko, machte ein Päuschen an einer Mauer in der Sonne, diese stürzte ein, beide schwer verletzt, woran der Mann verstarb.

In meiner Straße ein Ehepaar, er schon lange krank, sie Chemo, fängt sich einen Virus in den Bronchien ein. Nach langem Koma liegt sie nun bewegungsunfähig im Bett und muss versorgt werden.

Beides macht mich fassungslos, die Trauer steckt irgendwo zwischen Warum und oh wie schrecklich.

Erstes Fazit: Vergiss nie die Lebensfreude! Suche sie in jedem Moment. Lass dein Quatschi reden und folge der Freude. Es ist völlig wurscht, was Andere denken und sagen, welche Ziele sie verfolgen und was ihr Lebensinhalt ist. Es zählt für mich nur, dass ich mit meinen Taten zufrieden bin, weiß, dass ich nach bestem Wissen gehandelt habe! Und meine Richtschnur ist die Lebensfreude. Bin ich dankbar genug für all die Schönheiten? Bin ich wach genug, sie zu sehen?

Kraniche

Und um das noch zu toppen, bin ich grad einem Frontalzusammenstoß nur durch beherzte Vollbremsung und ausweichen auf die enge, abfallende Bankette entkommen. Da musste einer vor der unübersichtlichen Kurve auf einer engen, restaurierungswürdigen Straße überholen! Und was hatte er nun davon? 3 sec. für die grauen Eminenzen (Momo) gespart? Den Kick des ich-habs-überlebt-Junkies? Für mich echt unbegreiflich und nicht nachzuvollziehen …

 

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