Das Einzige …

… was im Leben wirklich zählt, ist doch die Antwort auf die Frage: Bin ich glücklich? Und wirklich glücklich kann ich doch niemals auf Kosten anderer sein. Was wäre das also für eine Welt, in der jede, jeder aus sich selbst heraus wirklich glücklich ist????!!!
Und die Antwort auf diese Frage kann doch auch nur jede, jeder für sich selbst geben. Also, was macht dich wirklich vollkommen glücklich und zufrieden?
Meine Antwort heute: Hier Sein. Hier: Ich stehe an einem kleinen, sauberen Fluss in einem entzückenden, felsigen Tal.

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Gestern Abend hat es geregnet, die Luft ist sauber und klar. Trotzdem ist es so warm, dass ich in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen kann. Auf dem Stellplatz gibt es eine Dusche mit warmen Wasser, ein Klo und sogar die Möglichkeit, mein Geschirr abzuwaschen, sodass ich mein Wasser nur fürs Kochen benutze. Fridel kann frei auf dem Gelände rumlaufen und im Fluss schwimmen. Und wir haben dies alles hier momentan nur für uns! Der deutschsprachige Besitzer wohnt mit seiner Freundin oben im Haus und heute Abend kocht er sogar.
Fazit: Wirklich glücklich machen mich die einfachen Dinge: Warme Dusche, saubere Luft, Frieden, eine schöne Landschaft und eine glückliche Fridel.
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Mein Navi

Am Mittwoch hat mich mein Navi über Feldwege, an Maisfeldern vorbei und über eine Wiese auf den eingegebenen Stellplatz geführt, statt über die ausgeschilderte Straße durch den Ort. Warum? Keine Ahnung! Und es war voll peinlich so von hinten, quasi illegal, dahin zu kommen, wo alle standen, die natürlich über die Straße gefahren waren!!!!

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Ist das in meinem Leben ähnlich? Werde ich von hinten über Feldwege an meinen Ort geführt? Die Wiesen waren toll! Ich kenne das Gelände, weil ich da ja schon mit Fridel spazieren gegangen war … Es war ein schöner Umweg … aber warum?

Fazit: Manchmal verstehe ich das Leben überhaupt nicht! Und auch peinlich ist nicht schlimm, ich lebe noch! Und stand da, wo ich hin wollte.Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

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Ich bin anders

Donnerstag wurde die Asche meiner Mutter beerdigt. Ich war in Frieden und Stille, dachte an das schöne lange Leben, das sie hatte: Viele Reisen, finanziell gut versorgt, Haus, Garten, zeitweise Pferde, immer einen Hund. Sie ist 96 geworden, am Ende kein Leiden sondern ein Hinübergleiten.

Ich saß am Grab und spürte tiefe Zufriedenheit, Ruhe und Dankbarkeit, dass sie mich geboren hatte, dass ich mich an ihr reiben konnte und somit wachsen durfte und vor allem, dass ich sie am Ende verstehen konnte. Wir hatten letzten Oktober ein sehr tiefes Gespräch miteinander, in dem ich sie zu ihrem Leben befragte: Nach Kriegserlebnissen, Verlusten und Beziehungen. Sie war sehr wütend damals auf mich, weil ich sie so hartnäckig in die Erinnerungen schubste, die sie so erfolgreich verdrängt hatte. Aber heute bin ich sehr dankbar, denn danach konnte ich verstehen, wieso sie Nähe nicht zulassen konnte und diese diffuse Angst vor Nähe ausstrahlte, die auch mein Leben so sehr beeinflusst hatte. An all das erinnerte ich mich am Grab und war zutiefst dankbar!

Um mich herum fassungslose Trauer, verzweifeltes Weinen. Ich respektiere … und ich verstehe es nicht. Es war doch ein rundes Leben und wir alle gehen irgendwann … Ich bin anders, ich habe keine Tränen, spüre keine Trauer jetzt … ich bin nur zutiefst dankbar.

Fazit: Manchmal fühlt sich anders sein wie ich gehöre nicht dazu, bin draußen, an. Aber anders sein heißt nicht schlechter sein! Wenn es keine Brücke zueinander gibt, dann füllt Respekt den Raum. 

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Stille …

… Einkehr … sich nach Innen wenden … Heimat suchen … Wer bin ich? Was bin ich? Persona? Die Maske, mit der ich mit der Außenwelt in Kontakt stehe … angelernte Rollen … und dahinter?

Da ist so viel Liebe … so viel Verständnis … und so viel Angst vor Ablehnung, Verurteilung, nicht gehört … nicht verstanden werden.

Warum tun wir Menschen uns das an? Warum begegnen wir uns durch eine Maske und lassen die Angst größer sein als die Liebe? Warum bin ich nicht im Vertrauen? 

All die alten Wunden durften heilen und ich konnte lernen. Ihre Narben erinnern mich: Dahinter ist eigentlich Liebe, manchmal durch eigene Wunden und manchmal durch die Verletzungen der Anderen schrecklich verdrehte Liebe! Jesus: Werdet wie die Kinder, dann kommt ihr ins Himmelreich, vertraue-vertraue-vertraue! 

Fazit: Wissen – erfahren – und dann es leben … schwer!

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Abschied

Am Freitag den 23.8.2019 verlasse ich meinen jetzigen Standort, meine Lebensgemeinschaft, die mir ziemlich ans Herz gewachsen ist. Nicht nur Frida hat gelernt, sich völlig entspannt und sicher in der Gruppe zu fühlen! Sie ist innerhalb des Rudels selbstsicher und angstfrei geworden! So konnte ich mit ihr letzten Mittwoch völlig gelassen durch Kiel spazieren! Sie hat fast alle anderen Hunde ohne kläffen, entspannt an sich vorbei gehen lassen. 

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Und auch ich fühle mich gesehen und anerkannt. Ich sehe meinen Beitrag zur Gruppe, wo und wie ich sie bereichern kann und wo klar meine Grenzen sind, wo ich mich von anderen unterstützen und fördern lasse. Danke und bis nächstes Jahr! 

Fazit: Sich einfügen in eine Gruppe bedeutet nicht, die eigene Freiheit zu beschneiden sondern eher viel Unterstützung!

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Gruppe … und die Folgen

Ich habe jetzt mehrere Wochen hier nichts geschrieben, weil ich in Gruppe lebe und in Spiele verwickelt war. Wortwörtlich verwickelt, unbewusst und gefesselt. Mein Muster passte perfekt! Ich „die Helferin“ und dort „die Dramaqueen“, ich will es harmonisch, sie will leiden, ich erschuf gemeinsame Essen, Gespräche, Unterstützung, sie erschuf Streit, Konflikte, Leid. 

Ich war so verwickelt, gefesselt, verworren … ich musste erst raus, Abstand erschaffen, sehen, verstehen. Ich musste mir erlauben, sie negativ zu beurteilen, ihre Spiele zu verurteilen, um danach wieder klar mein Leben, meine Ziele und Wünsche zu sehen. 

Jetzt genieße ich mein mobiles Leben, haben den Abstand, den ich brauche, um mich nicht einwickeln zu lassen und freue mich, dass ich bald wieder auf Abenteuertour gehe! In 2 Wochen verlasse ich meine WG und ziehe wie die Schwalben langsam gen Süden.

Fazit: Ich darf Menschen und Dinge negativ bewerten und ich brauche das manchmal auch, um mich aus Situationen lösen zu können! Grenzen setzen zu können!

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