Was ich an Spanien …

… wundervoll finde:

  • In jedem Supermarkt kann man sich für wenig Geld ganz frischen Orangensaft selbst pressen.
  • Die Menschen sind dermaßen freundlich und bemüht, mich zu verstehen, obwohl ich wirklich kein Spanisch spreche.
  • Die Frauen haben eine sehr burschikose, selbstbestimmte Art, sich zu geben, zu reagieren, im Leben zu stehen.
  • Die Landschaft ist grandios. Wilde Hügel, tiefe Schluchten, gigantische Felsformationen und sanfte Wiesen voller Lavendel, Raps und kleinen lila und weißen, sehr gut duftenden Blümchen und zauberhafte, einsame Buchten.
  • Das Essen ist voll lecker, frisch und üppig. Man bestellt sich alles separat.
  • Die Fruchtbarkeit des Landes ist gigantisch: Riesige Gemüsefelder mit verschiedenen Salaten, Artischocken, Brokoli, Blumen- und Weißkohl, Möhren …
  • Die Lebenshaltungskosten sind so was von himmlisch!!! 1l Diesel für 1,05€, Essen gehen mit Getränk und Kaffee für 10€, im Luxus 15€.
  • An jedem Dorfende stehen große Müllboxen mit großen Öffnungen, die alle benutzen dürfen und fast täglich geleert werden.

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…  verwunderlich finde:

  • Die Straßen verlaufen irgendwie gegen mein inneres Gefühl. Man nähert sich dem Wunschort scheinbar im riesigen Zickzack. So häufig wie hier hab ich mich noch nie verfahren. Aber immer tolle Landschaften gesehen, Neues gelernt.
  • Die massiven Mauern, Hunde und Warnschilder zu Video- und Sicherheitsdienstüberwachung, mit denen die Spanier ihren Besitz schützen.

…  grässlich finde:

  • Plastik all over und leider auch in Massen an Straßen- und Feldrändern und am Strand.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Neulich bekam ich eine ziemlich üble Anmache, ob ich diese Bettelei am Ende denn nötig hätte. Nein, ich komme wirklich gut klar, danke. Ich sehe es eher als eine Möglichkeit der Anerkennung für meine Schreiberei. Genauso freue ich mich über Kommentare und steigende Statistiken (Seitenaufrufe). Ich find`s einfach nur nett und zwinge niemanden, den Käffchenbuttom zu benutzen. Ihr dürft auch alles so lesen!!!! Aber nochmals danke an alle, die ihn nutzen!

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Der Goldklumpen diese Woche …

… es passiert immer das, was passt. So ein wunderbarer Satz!

Und was passte? Mir wurde bewusst, dass ich wohl eine Freundin mit meiner Entscheidung, die geplante Route in Orleans abzubrechen, schwer enttäuscht hatte. Woran lag`s? Sie hat nicht mitgeteilt, dass sie es sich eigentlich wünscht, dass wir uns treffen. Ich hatte nicht mitgeteilt und nicht mal mir selbst eingestanden, dass so vorgefertigte Ziele mich einengen. Nicht wahrhaftig kommuniziert!

Es ist so wichtig, sich wirklich alles aufrichtig und wahrhaftig mitzuteilen, denn nur so kann letztlich Nähe und Liebe entstehen, weil ich mich dann ganz zeige, weil die/der andere sich ganz zeigt, weil wir uns nackt und ehrlich begegnen.

So wichtig!

Mein Fazit: Lebe deinen Traum so authentisch und wahrhaftig wie möglich!

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Ein Dank noch mal an alle SpenderInnen und Dankesager! Diesmal hab ich die Spenden genutzt, um bei der Post den Nachsendeantrag zu stellen!

Paradies mit Schatten

Ich bin auf einem wunderbaren, großzügigen Stellplatz gelandet, direkt am Meer mit lauter Rentnern und Langzeit-WoMobilisten. Interessante, anregende, inspirierende Gespräche beim Weihnachtsmenü gestern, das der Betreiber spendiert hat: Encheladas, gefüllt mit Thunfisch und Tomaten. Dazu den leichten spanischen Rotwein und hinterher einen Kuchen, der wie unsere Berliner schmeckte. Alles war in Fülle vorhanden! Zum Abschluss spielte er auf seiner Gitarre und einige Engländer waren mit vollem Körpereinsatz am Singen. Tolle Stimmung!

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Jürgen empfahl mir eine Wanderung, die ich dann heute mit Fridel machte. Herrliche Blicke auf das Tal, die weiteren Buchten, lasst euch berauschen!

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Auf der Herfahrt hat mich schon diese maschinelle Gemüseherstellung in diesen riesigen Plastikkästen erschreckt. Diese Massenproduktion, bei der mickerige Pflänzchen hochleistungsmäßig Massentomaten abgeben … das kann doch niemals gesund für Mutter Erde und uns Verbraucher sein. Manchmal möchte ich gar nicht wissen, wo unsere Nahrung herkommt. Mich erschrecken diese Bilder! Und ich kann damit nur schlecht umgehen, denn auch auf den Märkten, die ich bisher besucht habe, wird doch kein Gemüse von Kleinbauern angeboten …

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Mein Fazit: Lebe deinen Traum und integriere die Schattenseiten!

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Ich muss weiter …

So schön das Gemeinsame auch war, so merke ich doch, dass ich Rückzug brauche, wieder mehr Zeit für mich, Besinnung. Auch gerade weil die Rauhnächte und das Jahresende ein inneres Fazit und eine Neuorientierung fordern.

Also ging’s weiter, zur CaravatArtFinca, eine Art GroßWG auf Rädern am Haus. Hier leben viele WoMoBilisten, die schon länger unterwegs sind, zusammen mit diversen Hunden, 33 Katzen, Hühnern, Schafen zu Besuch und Ziegen im Umfeld. Die allgemeine Divise: Jeder wie er will, aber in Harmonie. Abends kann man sich in ein gemeinsames Essen einkaufen. Dann sitzen alle, die dazu Lust haben, in einer ehemaligen Lagerhalle mit Kaminfeuer an langer Tafel und Sonja hat lecker gekocht.

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Das ist echt nix für mich. Durch die vielen Viecher habe ich permanent Angst, in Scheiße zu treten. Und Fridel ist in einer Grundverteidigungsstimmung. Das ist mir zu stressig und so geht’s morgen wieder ab Richtung Küste.

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Wie viel Regeln braucht ein Zusammenleben? Was ist das Mindestmaß und wo beginnt das Wegschauen? Toleranz und Akzeptanz ist das eine, aber ich brauche auch ein Mindestmaß an Ordnung und Sauberkeit. Und dieser Harmoniezwang erinnert mich total an meine Zeit bei der Kirche. Da gab es auch nie Konflikte und das ist voll ungesund! Mein Spiegel: Ich muss lernen, Konflikte zu leben!!!! Wenn ich wegschaue, verdränge ich die Auseinandersetzung nur in den Untergrund. Dann werden sie zur „lauernden Scheiße“ , in die ich Gefahr laufe, hinein zu treten ….

Mein Fazit: Lebe deinen Traum und setze Grenzen!

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Nix mit besinnlich

Was war das für ein fröhliches, leckeres, lautes, lustiges, deutsch-holländisches Weihnachtsfrühstück, zu dem ich dank Jochen auf einen kleinen Stellplatz eingeladen worden bin. Wir saßen unter Palmen an einer riesigen langen Tafel, leckere Köstlichkeiten verwöhnten die Zunge und interessante Gespräche regten an. Reiseerlebnisse, Erfahrungen mit Weihnachten, dazu handgemachte Orgelmusik,

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witzige Verkleidungen und vor allem viel, viel Lachen!

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Und abends dann zu fünft in Jochens Camper zu Wein und kleinen Leckereien. Wieder spannende Reiseerlebnisse, Austausch über gute Stellplätze, witzige und mutige Abenteuer, viel durcheinander Reden und lachen. Absolut kein Platz für meine ansonsten übliche Weihnachtsdepri da besinnlich!!! Danke euch, danke Leben!!!!

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Spanien … Land voller Gegensätze?

Ich bin durch Castello de la Plage gelaufen auf der Suche nach shoping, einem Friseur, ein Cafè, nette Kontakte ….

Ich ging zuerst nach rechts vom Meer aus gesehen, denn auf der Autobahn bin ich an ganz viel City vorbeigefahren. Dort fand ich riesige Häuser, Villen mit großen Gärten hinter hohen Mauern mit großen Schildern von Sicherheitsfirmen und tiefem Gebell von großen Wachhunden. Alles gepflegt, sauber, ordentlich, einsam. Kein Mensch auf der Straße, kein Café, kein Geschäft. Nur das Hundegebell begleitete uns von Parklandschaft zu Parklandschaft.

Dann ging`s, weiter vom Strand entfernt, wieder zurück. Nach einiger Zeit wurden die Häuser etwas kleiner, die Gartenstücke etwas kürzer, aber weiterhin Mauern oder Sichtschutz zur Straße, kein Mensch, keine Autos, aber Hundegebell und Hinweise auf Videoüberwachung. Kein Café, kein Restaurant, kein Leben. Alles erschien mir wie eine riesige Schlafstadt und alles sah irgendwie gleich aus.

Dann wurden die Häuser noch kleiner, Reihenhäuser, das Hundegebell höher (kleinere Hunde), Autos standen an der Straße, nur noch vereinzelt Hinweisschilder auf Videoüberwachung, weiterhin kein Mensch aber immerhin ein Restaurant. Geschlossen. Mir kam alles so künstlich, wie sortiert, vor.

Denn als nächstes kamen die Wohnblöcke und plötzlich einige Menschen auf der Straße, kleine Hunde an der Leine und ein Mercato (großer Supermarkt). Und schließlich kam ich ins Zentrum, eine kleine Altstadt, schiefe, phantasievolle Häuschen, alle verschieden. Leben auf der Straße! Cafès, Bars, Restaurants, viele Menschen saßen da, kleine Geschäfte, quirlige Lebendigkeit und schließlich auch ein Friseur!

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Wie fühlen sich die Reichen hinter ihren hohen Mauern und Sicherheitsmaßnahmen? Zu Fuß über eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt. Warum schotten sie sich so ab? Ist bei uns in den Städten auch so eine deutliche Trennung zu sehen? Solche Einsamkeit? Ist mir nie aufgefallen … Und wozu diese Sicherheitsmaßnahmen? Ist die Schere zwischen arm und reich hier so prägnant?  Ich habe keine ärmlich gekleidete Menschen auf den Straßen hier gesehen, anders als in Frankreich, wo sich mir die Altersarmut sehr deutlich zeigte.

Mein Fazit: Lebe deinen Traum und teile! Sei Teil der Menschheit und schotte dich nicht ab!

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Manchmal schäme ich mich …

… ein Mensch zu sein, wenn ich Tiere auf der Weide bis zu den Knien in Matsche stehen sehe oder total abgemagerte Kühe oder die Bilder der schreienden Mütter, denen die Kälber weggenommen wurden, oder die verängstigten Schweine auf einem Transporter … Leider verdränge ich diese Bilder auch immer wieder, so dass ich beim Verzehr gar nicht genug deren Leiden würdige und dankbar bin! Wie würden wir uns als gesamte Menschheit fühlen, wenn wir das Leiden der Tiere beenden und ihnen ihre Würde zurückgeben würden? Gäbe es dann auch unter uns weniger Streit, Misshandlungen, Objektivizierungen, Depressionen? Würde all die Wertschätzung auf uns zurückfallen? Wäre es nicht lohnenswert, das auszuprobieren?

Am Montag nun hab ich mir meine ganz private Hölle geschaffen: Irgendwie das Navi falsch programmiert und so fuhr ich über 400 km statt der geplanten 250. Doch das reichte noch nicht, ich wollte ja nach Montblanc (wie blöd kann man sein, da schwingt doch schon alles mit), kam also völlig übermüdet und hungrig im Dunkeln an … und kein Stellplatz weit und breit. Campingplatz bis März geschlossen, privater Stellplatz unauffindbar! Scheiße, Kacke, merde … hab mich mal wieder vor den CP gestellt. Doch auch das reichte noch nicht: Wache nachts bibbernd auf … MINUS!!!! 4 Grad!!!!! Morgens die Scheibe gefroren. Bin schon um 7h los, denn diese Friererei ist echt nichts mehr für mich … doch das reichte immer noch nicht!

Das Navi war irgendwie noch auf das alte Ziel ausgerichtet … ich fuhr als diverse km zurück, bis ich es merkte. Umprogrammiert … und dann kam ich durch die Massenzuchtanlagen Spaniens. Eine Schweinefleisch“fabrik“ nach der anderen … bis mir endlich klar wurde, dass ich gestern ganz schön egomäßig unterwegs war. Siehe oben! Da schimmert es doch klar durch, ich halte mich unten drunter für was besseres … Danke Leben für den klaren Fingerzeig.

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Leben wie Gott in Frankreich …

Mein persönliches Fazit aus meiner bisherigen Frankreichtour:

Wundervolle Landschaften, üppige Natur, ein Reichtum an Tieren und Vögeln, ganz selten überfahrene Tiere auf der Straße, viele abwechslungsreiche Landschaften, wenig befahrene N und D Straßen, gepflegte Autobahnen, viele achtsame Fahrer, ganz wenig Müll an den Straßenrändern und echt viel weniger Weihnachtsgedöns.

Am meisten haben mich die vielen Vögel beeindruckt, die ich im Vorbeifahren sehen durfte: Habichte, Weihen, Bussarde, Eichelhäher, Schwalben, Stare, Meisen, Kraniche, Silber- und Graureiher, vielleicht Störche … und am letzten Stellplatz in Port-au-Nouvell … Flamingos! Wunderschöne, grazile, elegante Tiere … mit einer gruseligen Krächze.

Also Landschaft und die Üppigkeit der Natur sind einfach unbeschreiblich!

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Da ich eigentlich gar kein Französisch spreche, war/ist der Kontakt zu den Menschen sehr eingeschränkt gewesen. Aber es war immer freundlich, um Verständnis bemüht und viel Lachen! Und ich bin nie angeeckt, obwohl ich mich häufig, wenn ich keinen WoMoStellplatz fand, irgendwo hingestellt habe: Am Schwimmbad, vor einer Kirche, vorm geschlossenen Campingplatz.

Meine größten Herausforderungen waren technischer Art:

  • Die menschenlosen Kassierhäuschen an der Autobahn. Hier war der anonyme Sprecher am Notfallknopf einmal genervt von mir, dass er mich schließlich einfach durchgewunken hat: GO!!!!
  • Die Zapfsäule, die nur mit Kartenzahlung funktionierte.
  • Aber das WLAN-Netz war überall erste Sahne, flott und Flächen deckend!

Beim Einkaufen gefielen mir am meisten die kompostierbaren Plastiktüten, und dass neben den Preisen beim Gemüse auch ganz groß das Herkunftsland ausgewiesen war. Kein Suchen mit der Lupe!

Jetzt geht’s rüber nach Spanien und ich bin gespannt, welche Abenteuer und Erfahrungen mich dort erwarten.

Erste Eindrücke: Plastik ohne Ende, jeder raucht und die Lebenshaltungskosten traumha… Diesel teilweise unter 1,20€, Obst und Gemüse preiswerter als bei uns. Erste technische Herausforderung: mit Handy als Karte durch Figueres zum Dali-Museum. ES HAT GEKLAPPT. Bin so was von stolz auf mich …

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Im Dali-Museum fand ich die Drachenschalen am Schönsten.

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Wenn eine eine Reise tut …

Frankreich, was mir auffällt:

  • Die Lebensmittelgeschäfte haben sonntags alle bis 13h auf. Nicht, dass ich für Mehrarbeit plädiere, aber dieser Schnack, dass wir die fleißigste Nation Europas seien, muss kräftig überdacht werden!
  • Die Autofahrer halten sich zum größten Teil wirklich an das Tempolimit.
  • Die Blitzer an der Straße sind sehr phantasievoll verklebt.
  • In jedem Dorf gibt es in der Ortsmitte Fußgängerüberwege, die mit extremen Hubbeln in einer 30er Zone sind.
  • Bei Lidl gibt es Tüten aus kompostierbarem Plastik. Bei uns auch?

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Und manchmal will es das Leben anders! Dann wird es Zeit, inne zu halten und nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Bei mir: Letzten Samstag kam ich in extremen Zickzackkursen einfach nicht über Orleans hinweg. Die Gelbwesten versperrten die Kreiselabfahrten und leiteten um.

So verfuhr ich über 300km, um knapp 200km auf meinem Weg voran zu kommen. Außerdem waren alle Campingplätze geschlossen und WoMo-Stellplätze zwar ausgeschildert, aber ich fand sie einfach nicht.

Total genervt bat ich das Universum um Hilfe, fand ein ruhiges Plätzchen für die Nacht und schlief sturmumtost an der Loire.

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Am Morgen bei der Medi dann das Bild von den Pyrenäen auf der Atlantikseite … ich schaute später bei google und Wetter: -3 Grad und leichter Schneefall. Damit war mein Weg Richtung Portugal versperrt … und ich hab die Bretagne verschoben. Fahre im Frühjahr hin! Und wie schlug Don Juan bei Castaneda vor: Lass alles eine Bestätigung sein. Jepp!!! Kaum beschlossen, brach die Sonne durch.

Also, bleib deinem Traum treu, verfolge ihn und vielleicht musst du es manchmal andersherum probieren!

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Wem Gott will rechte Gunst erweisen …

kennt ihr das Lied? Seit etwas über eine Woche bin ich unterwegs und schon so viel erlebt!

Erkenntnisse:

  • Andere Bundesländer haben viel mehr Wald.
  • Der Verkehrswahnsinn an einem Wochentag um 14h um Stuttgart herum ist für Norddeutsche unvorstellbar.
  • Auch Deutschlands Süden ist wärmer: Temperaturen 2stellig, aber Regen.
  • Eine Norddeutsche/zumindest ich tue mich (noch) schwer mit dem Fahren in den Bergen. Bin keine Bergziege!
  • Und das Wichtigste: Freunde sind unbezahlbar!

Ich hab es so genossen, an dem Freiburger Holon teilnehmen zu dürfen! Ich war willkommen, konnte mich tief mitteilen, wurde gesehen, gehört und lauschte. Es ist unbeschreiblich, was diese Ausbildung mit uns allen macht! Wie sie uns trägt, zusammenfügt, bereichert und weckt.

Und meine zweite wichtigste Erfahrung/Erkenntnis: Angst beengt, behindert die Potentialentfaltung. In den letzten 2-3 Wochen war ich ja plötzlich sehr mit meinen Ängsten konfrontiert und es hat mich viel Kraft gekostet, ins Jetzt zu gelangen.

Durch Eigenbeobachtung habe ich bei mir erkannt, dass die Angst im Kopf beginnt: mit einem Bild aus der Vergangenheit, dazu ein paar Worte in Richtung mögliche Zukunft. Dann halte ich den Atem an oder atme flacher und schon macht sich eine Enge im Brustraum breit und ich beginne zu schwitzen. Diese Körpersensationen benenne ich dann mit Angst! Dazu erinnere ich mich vielleicht noch an meine Sterblichkeit und schon habe ich totale Schwierigkeiten, das Jetzt wahrzunehmen. Aber alles, wirklich all das, spielt sich nur im Kopf und ein bisschen im Körper ab!!!!! Im Außen ist Stille, nichts Sensationelles, meist Alltagsroutine.

Um im Außen weiterhin (trotz des inneren Towabou) zu funktionieren, hat sich jeder bestimmte, Unterwürfigkeit signalisierende Verhaltensweisen angewöhnt: Kleine Augen, Lächeln, buckeln/klein machen (meine Lieblingsform), Verwirrung … aber niemand, der sich so verhält, ist in seiner Kraft, Klarheit und Stärke! Und kann somit auch nicht sein Potential entfalten.

Und welche Potentiale habe ich erkennen dürfen!!!!! Hinter all der Angst!
Wie wichtig ist es doch, dass wir uns gegenseitig ermutigen, uns die Erlaubnis zum Strahlen erteilen, uns liebevoll wahrnehmen und hinter/unter all die Selbstkritik und Ängste schauen.

Von daher: Sei mutig, lebe deine Träume und unterstütze andere!

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