Eher geht ein Kamel …

durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Vielleicht erlebe ich das gerade jetzt. Ich habe immer noch viel zu viel: Zu viel Kleidung und zu viele Bücher, und jetzt schmerzt Trennung richtig.

Wie kann ich mich auf den jeweiligen Moment wirklich ganz einlassen, wenn ich noch so viel Ballast habe, so viel Ungelesenes, Ungeschautes und so viele geliebte Kleidungsstücke? Aber wie kann ich darauf verzichten, wenn ich die Weisheiten darin noch nicht kenne, mich in der Kleidung so wohl fühle?

Hier prallen meine beiden Bedürfnisse Stimulanz und Sicherheit voll aufeinander! Und beide sind gleichwertig. Wie schaut ein dritter Weg aus, einer der beide vereint? Wie kann ich mit meiner Sicherheit der geliebten Kleidung und der Weisheit verheißenden Bücher mit trotzdem frei und unbeschwert ins Abenteuer stürzen, meine Weisheiten finden und erkennen? Echt keine Ahnung! Dieser Weg, den ich eingeschlagen habe, aus einem vollen Haus in leichte 11qm fordert mich wirklich wirklich heraus, immer wieder!!!!

 

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Der große Tag ist da

Gestern war ich bei der KFZstelle, hab den Bus angemeldet und mein Wunschkennzeichen (kann man sich online vorbestellen) bekommen und heute hole ich ihn nun endlich ab. Eine lange Manifestationssequenz steht vor ihrer Erfüllung: Vor über einem Jahr habe ich den deutlichen Wunsch verspürt, mich auf den Weg gemacht und nun ist er da, der Tag der Erfüllung, der Aufbruch in ein völlig neues Leben.

Zeit für einen Rückblick: Was habe ich gelernt? Unendlich viel!

Mir ist sehr deutlich klar geworden, was es heißt, der Weg ist das Ziel. Es gab Momente, da war ich so erfüllt von Glück und Dankbarkeit, dass ich dachte, wenn ich jetzt sterbe, war alles gut so.

Ich habe so viel über mich gelernt, zB wie viel Kraft und Ausdauer ich habe, wenn ich etwas wirklich will. Vorher hielt ich mich für eine Sprinterin: Schnell alles erreichen, und wenn`s nicht sofort klappt, gleich Themenwechsel. Nee, jetzt war es so, wenn etwas nicht so klappte, wie ich es wollte, ließ ich einfach los, ließ das Leben wirken und schaute gespannt zu. Und Wunder geschahen …

Mir kamen dabei neue Ideen, wie ich das scheinbar Unmögliche doch noch erreiche. Ich wurde richtig erfindungsreich und halte mich jetzt für pfiffig und flexibel. Und/oder Engel erschienen, Helfer, Ideengeber …

Auch habe ich erfahren, wie viel Spaß es macht, Altes loszulassen und Freiräume anzunehmen, einfach so annehmen ohne sie gleich wieder zu füllen. Und dabei zu beobachten, wie sich die Leere mit völlig Neuem füllt.

Außerdem weiß ich jetzt, wie tragbar Visionen sind: Immer, wenn mein Tatendrang gen Null tendierte und ich einfach keinen Bock mehr zum Ausmisten hatte, hab ich mich in meine jetzige Küche gesetzt und mir vorgestellt, ich sitze im WoMo am Atlantik und mache eine kleine Pause, schaue auf`s Meer und bin einfach nur. Da strömte dann wieder so viel Energie in mich hinein, dass ich fröhlich und kraftvoll weitermachen konnte.

Und das Beste: Ich habe gelernt, meine Gefühle anzunehmen, meine Angst zu spüren und zu bejahen. Und daran zu glauben, dass alles gut wird, dem Leben zu vertrauen.

Daraus sind dann die Wunder entstanden: Jemand kaufte mir etwas ab, von dem ich dachte, dass ich das nie loswerden würde. Als mein Vermieter absprang, fand ich Freunde, bei denen dann mein Briefkasten steht und eine wunderbare Containerfirma.

 

 

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JETZT geht’s LOS!!!!!!!

Mein Fliwatüt ist schon in Norddeutschland!!!! Jetzt heißt es bezahlen, dann bauen sie meine Sonderwünsche ein und dann kann ich ihn abholen! Dideldummdidelda!!!!! Oh wie ick mir freue!!!!!!

Wie `ne 5jährige auf Weihnachten. Ich könnte nur noch singen und tanzen.

Noch gestern dachte ich, ich bin so im Auge des Hurrikans, hab ganz viel abgearbeitet, nun ist nix zu tun und der letzte Schwung kommt, wenn ich weiß, wann das Auto kommt. Und nun kommt es!!!!!

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Die letzten Wochen

Noch weiß ich nicht den genauen Liefertermin des WoMos, aber die Aufregung steigt! Vorfreude, Kribbeln … ich kann es kaum erwarten.

Es liegt immer noch viel zu viel im Haus rum, aber ich weiß nun echt nicht mehr, nach welchen Gesichtspunkten ich was wohin packen sollte: Mitnehmen, aufbewahren, weggeben. Ich werde, wenn der Bus da ist, meine Lieblingsstücke zuerst einpacken und dann alles, was noch reinpasst, dazu. Und der Rest in einen Umzugskarton für später oder noch einmal zum Sozialkaufhaus (die rollen inzwischen schon einen roten Teppich für mich aus ;))

Genauso will ich mit den Küchenutensilien und auch den haltbaren Nahrungsmitteln verfahren (zuletzt werde ich die Sachen, die nicht mehr reinpassen, wegwerfen). Und dann schau ich, welchen Bedarf ich überhaupt unterwegs hab. Das Leben kann ich mir noch gar nicht vorstellen …

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Heute träume ich davon, wie ich an der Ostsee stehe oder am Atlantik mit Blick aufs Meer und auf den Sonnenaufgang, der gleich oder jetzt stattfindet, ansehe. Käffchen, Tagebuch, Stille, Meeresrauschen und die Scheibe erhebt sich langsam aus dem Wasser … Frieden. Welch ein Privileg! Große Dankbarkeit durchströmt mich! Ich muss gar nichts aber ich darf und kann so viel.

 

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Noch 8 Wochen …

Wie geht es dir, wenn der ersehnte, erwünschte Zeitpunkt näher rückt? Bei mir mehren sich die Zweifel! Das war bei meinem Hauskauf so und jetzt ist es wieder. Plötzlich frage ich mich, was mache ich bei Krankheit … und mit Frida? Passen wirklich alle wichtigen Dinge rein? Wird mir die Fahrerei nicht zu viel? Ich kann kein Französisch! Verliere ich meine Freunde? Meine Kontakte? Und … und … und …

Und ich freue mich total, sehe mich darin sitzen, mein Dingdong spielen (die vibedrum ist da und tut mir sooooo gut!), Tee trinken und dem Sonnenuntergang am Atlantik zuschauen.

Es ist ein Jahr des unendlichen Glücks, dieses 2018 und auch 2017 war schon so toll!

Eine Freundin von mir hadert mit dem älter werden: Körper muckst und piekt, Formen werden rundlicher, alles geht langsamer … und ich spüre immer mehr diese innere Freude und Gelassenheit: Ich muss nix mehr, weder beweisen noch entsprechen. Ich bin „nur“ noch und das ist so herrlich! Ich bin und darf mich verschenken. Wer mich nicht will, ist selber schuld (grins), ansonsten gebe ich und bin erstaunt, wie viel ich von überall her zurückbekomme! Ich bin so dankbar für diesen ganzen Prozess! Und ich liebe das Leben und sogar meine Zweifel und Ängste.

 

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summer celebration

Thema der diesjährigen summer celebration war: LIEBE. Und für mich fast natürlich: Ich bin in alte Löcher gefallen: Oh – ich hab keinen Partner, keiner interessiert sich für mich, ich bin nicht schön/nicht junge genug … wahlweise kann da jeder sein Lieblingsjammern einsetzen, ich hatte sie alle.

Eine der spannenden Thesen von Veit Lindau: Wie machst du das im Job? Und warum gibst du in der Paarbeziehung täglich nicht genauso dein Bestes wie im Beruf. Würde ich im Beruf jammern, betteln und mir innerlich die Haare raufen, um auf den begehrten Platz zu kommen? Nee, ich würde schauen, welche Qualifikationen brauche ich? Was hab ich? Wie könnte ich meine Talente einsetzen? Muss ich notfalls was dazulernen?

Also von vorn: Begehrter Platz … will ich einen Partner? Ja … aber! Und schon bin ich am Kern meiner Partnersuche. Ich will nicht irgendeinen, ich will, dass der passt … dedededede … also eigentlich will ich die Duplikation von mir.

Will ich echt mich als Partnerin? Ja, durchaus, ich bin lebendig, interessiert, hilfsbereit, habe Tiefgang … manchmal, in schlechten Phasen, jammere ich ein bisschen viel aber sonst … ich find, ich bin eine prima Kumpelin!

Also eine Kumpelei? Neee … Sex mag ich auch, langsam, internsiv auch mal explosiv … also Kumpel mit Sex. Hmmmm … Jaaaa …. gibt’s da auch Tiefe und miteinander Wachsen? Durchaus, wenn beide es wollen … oder?

So, wie vermarkte ich mich nun? Wie bringe ich mich an den sprichwörtlichen Mann? Da kann ich vielleicht von meiner Freundin Barbara lernen. Sie hat mir 3 wundervolle Malas auf der sc verkauft.

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Sie ist so begeistert von ihren Produkten, dass sie es jedem erzählt: Die Wirkung der Steine, ihre Besonderheiten, wo sie herkommen, was die Farbe bedeutet … und dann lässt sie los, lässt die Kundin entscheiden.

Wie mach ich das mit dem Produkt Sybille. Entweder schweige ich, trau mich nicht oder bin mir zu fein dazu, meine Vorzüge aufzuzählen … oder ich erzähle begeistert von mir … und kann dann nicht loslassen, renne dem Mann/Kunden quasi hinterher und bettle um Aufmerksamkeit/Anerkennung. Beides nicht sehr förderlich.

Wie vermarktest du dich? Bist du erfolgreich?

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Endspurt

Nach 2 Wochen Pause

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in Kisslegg bei Seminar und summer celebration ist jetzt das Ende in Sicht: Noch ca 8 Wochen, dann kommt mein Neuer und will gepackt werden. Gehe jetzt Raum für Raum durch: Was behalte ich? Was davon nehme ich mit? Und der Rest geht definitiv weg. Es ist so befreiend und erleichternd!

So viel Freiraum!

Und der wird mit ganz neuem gefüllt: Habe mir grad den Luxus gegönnt und mir eine vibedrum bei amazon bestellt:

Edelstahl Mini-Vibe – 25.5 Cm - Natural - 8 Notes in"Cosmic" Scale/Handpan, Steel Tongue Drum

Ich durfte auf der summer celebration eine hung spielen und war total fasziniert. Nun bekomme ich also ein eigenes Instrument!!!! Ich freu mich drauf!

 

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The next big step!

Gestern war es endlich so weit: Die ersten Kartons in den Container verfrachtet!!! Nach tage- und wochenlangem Packen, Wegwerfen und Verschenken hat gestern mein lieber Nachbar Pascal mir geholfen, die Kartons nach Lübeck zu Freiraum 24 zu bringen. Ein wunderbares Gefühl. FREI!!!!

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Nun sitze ich in meinem Arbeitszimmer und selbst das Tippen hallt … Wenn das so weiter geht, dann bekomm ich bestimmt noch ein Echo hin.

So, der nächste dicke Schritt ist der Vertrag: Haus verkauft, Vorvertrag gelesen, muss ich mir aber noch erklären lassen … und dann folgt der Besuch beim Notar.

Jippiedippieduuuuu

 

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Angst vor Fehlern

Bin heute Morgen um 3.30h aufgewacht mit Herzklopfen und „Panik“ (nicht im medizinischen Sinn). Was ist geschehen? Ich hatte geträumt, dass ich die falsche Sprache studiert hätte (in Wirklichkeit habe ich gar keine Sprache studiert). Im Traum war dies ein Fehler, den ich gemacht habe.

Und als Symbol für mein reales Leben: Was wenn dieses ganze Projekt ein Fehler war/ist? Wenn ich die falsche Entscheidung (mit dem Projekt WoMo) getroffen habe? Was ist überhaupt ein Fehler? Und was macht mir daran so viel Angst, dass ich mit Panik aufwache?

Für mich ist das Schlimmste, die „Anderen“ lachen über mich, weil sie vermeintlich schlauer sind, den Fehler nie gemacht hätten. Das kommt aus meiner Kindheit: Ich bin in der Grundschule schwer gemobbt worden. Ich kam frisch aus Berlin, berlinerte und schrieb bei Diktaten berlinerisch passend Regenwürma.

Aber zurück zum Jetzt: Wenn ich in einem Jahr feststelle, das mit dem WoMO ist doch nicht so mein Ding … na und? Dann hab ich es wenigstens ausprobiert, gewagt und mich auf den Weg gemacht, auf dem ich bis zu diesem Moment schon so viel gelernt habe! Wenn mir dann andere sagen, dass sie das vorausgesehen hätten … na und? Sie haben für sich und ihr Leben eine Entscheidung getroffen, ich für mich und mein Leben.

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Diese Angst vor Fehlern … sie kann ein ganzes Leben hemmen.

Was ich bisher lernen und erfahren durfte:

  • Wie viel leichter das Leben ist mit wenig Gepäck.
  • Wie viel klarer und direkter ich geworden bin.
  • Aber auch wie viel liebe- und verständnisvoller für die Mühen im Leben Anderer.
  • Wie viele Wunder ich sehe und erlebe.
  • Wie viel mehr Dankbarkeit in mein Leben eingezogen ist.

All das sind doch keine Fehler! All das ist Leben und niemand hat wirklich das Recht, über Leben zu urteilen. Auch ich nicht über meins! Denn den Zusammenhang und die „richtige“ Abfolge kann doch nur rückwärts, am Ende, im Nachherein, erkannt werden.

Und dann ist es Geschichte und Geschichte ist das, was einzelne für erwähnenswert halten. Also auch nichts Festes, sondern immer Meinung. Und wie schnell die sich ändern kann!!!!

Also, lasst uns heute und an allen Tagen Fehler machen … und lernen und erleben und erkennen!

 

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