Handschlag ist Vertrag

Früher war in Schleswig-Holstein ein Wort eine bindende Zusage, ein Handschlag ein Vertrag. Das scheint wohl nicht mehr zu gelten: Ein Ja ist ein vielleicht, ein mal-sehen,-ob-ich-was-besseres-finde geworden. Ist mir grad geschehen bei der vorherigenZusage für einen Raum zum Unterstellen meiner Möbel.

Wie ist das mit deinem Wort? Sagst du ja, wenn du vielleicht meinst, wenn du noch unsicher bist, dich aber nicht traust, nein zu sagen. Oder ist ein Ja eine Bekräftigung, ein Wort auf das sich andere verlassen können? Darfst du vielleicht, mal sehen oder ich weiß noch nicht sagen? Nimmst du dir Zeit, wirklich über dein Wort nachzudenken?

Ich will noch einmal genauer nachdenken, mir wirklich klar werden, ob ich zu meinem Ja stehe, stehen kann.

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Wie oft habe ich ja aus Bequemlichkeit gesagt, weil mir das Nein auszuhalten, zu anstrengend erschien. Wie oft hab ich ja aus Angst gesagt, weil ich die Folgen des Neins nicht tragen wollte. Wie häufig hab ich ja gesagt aus Zeitgründen, weil ich die Aufgaben, die daraus entstanden sind, gar nicht gesehen habe. Oder ja aus Überforderung, weil ich mir keinen Raum, keine Zeit gönnte, in Ruhe über die Antwort nachzudenken. Was fällt dir noch ein? Wo hast du ja gesagt, weil …

 

Ich würde mich über Teilen und Kommentare riesig freuen!

Zum Thema Käffchen und Bilderkauf befrage ich erst einmal das LDSG.

 

Ein Gedanke zu “Handschlag ist Vertrag

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