Das Einzige …

… was im Leben wirklich zählt, ist doch die Antwort auf die Frage: Bin ich glücklich? Und wirklich glücklich kann ich doch niemals auf Kosten anderer sein. Was wäre das also für eine Welt, in der jede, jeder aus sich selbst heraus wirklich glücklich ist????!!!
Und die Antwort auf diese Frage kann doch auch nur jede, jeder für sich selbst geben. Also, was macht dich wirklich vollkommen glücklich und zufrieden?
Meine Antwort heute: Hier Sein. Hier: Ich stehe an einem kleinen, sauberen Fluss in einem entzückenden, felsigen Tal.

Foto 18.09.19, 14 49 03.jpg

Gestern Abend hat es geregnet, die Luft ist sauber und klar. Trotzdem ist es so warm, dass ich in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen kann. Auf dem Stellplatz gibt es eine Dusche mit warmen Wasser, ein Klo und sogar die Möglichkeit, mein Geschirr abzuwaschen, sodass ich mein Wasser nur fürs Kochen benutze. Fridel kann frei auf dem Gelände rumlaufen und im Fluss schwimmen. Und wir haben dies alles hier momentan nur für uns! Der deutschsprachige Besitzer wohnt mit seiner Freundin oben im Haus und heute Abend kocht er sogar.
Fazit: Wirklich glücklich machen mich die einfachen Dinge: Warme Dusche, saubere Luft, Frieden, eine schöne Landschaft und eine glückliche Fridel.
Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!).

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße?
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?
    Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00

Mein Navi

Am Mittwoch hat mich mein Navi über Feldwege, an Maisfeldern vorbei und über eine Wiese auf den eingegebenen Stellplatz geführt, statt über die ausgeschilderte Straße durch den Ort. Warum? Keine Ahnung! Und es war voll peinlich so von hinten, quasi illegal, dahin zu kommen, wo alle standen, die natürlich über die Straße gefahren waren!!!!

Foto 11.09.19, 10 38 00

Ist das in meinem Leben ähnlich? Werde ich von hinten über Feldwege an meinen Ort geführt? Die Wiesen waren toll! Ich kenne das Gelände, weil ich da ja schon mit Fridel spazieren gegangen war … Es war ein schöner Umweg … aber warum?

Fazit: Manchmal verstehe ich das Leben überhaupt nicht! Und auch peinlich ist nicht schlimm, ich lebe noch! Und stand da, wo ich hin wollte.Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00

Ich bin anders

Donnerstag wurde die Asche meiner Mutter beerdigt. Ich war in Frieden und Stille, dachte an das schöne lange Leben, das sie hatte: Viele Reisen, finanziell gut versorgt, Haus, Garten, zeitweise Pferde, immer einen Hund. Sie ist 96 geworden, am Ende kein Leiden sondern ein Hinübergleiten.

Ich saß am Grab und spürte tiefe Zufriedenheit, Ruhe und Dankbarkeit, dass sie mich geboren hatte, dass ich mich an ihr reiben konnte und somit wachsen durfte und vor allem, dass ich sie am Ende verstehen konnte. Wir hatten letzten Oktober ein sehr tiefes Gespräch miteinander, in dem ich sie zu ihrem Leben befragte: Nach Kriegserlebnissen, Verlusten und Beziehungen. Sie war sehr wütend damals auf mich, weil ich sie so hartnäckig in die Erinnerungen schubste, die sie so erfolgreich verdrängt hatte. Aber heute bin ich sehr dankbar, denn danach konnte ich verstehen, wieso sie Nähe nicht zulassen konnte und diese diffuse Angst vor Nähe ausstrahlte, die auch mein Leben so sehr beeinflusst hatte. An all das erinnerte ich mich am Grab und war zutiefst dankbar!

Um mich herum fassungslose Trauer, verzweifeltes Weinen. Ich respektiere … und ich verstehe es nicht. Es war doch ein rundes Leben und wir alle gehen irgendwann … Ich bin anders, ich habe keine Tränen, spüre keine Trauer jetzt … ich bin nur zutiefst dankbar.

Fazit: Manchmal fühlt sich anders sein wie ich gehöre nicht dazu, bin draußen, an. Aber anders sein heißt nicht schlechter sein! Wenn es keine Brücke zueinander gibt, dann füllt Respekt den Raum. 

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

 

Stille …

… Einkehr … sich nach Innen wenden … Heimat suchen … Wer bin ich? Was bin ich? Persona? Die Maske, mit der ich mit der Außenwelt in Kontakt stehe … angelernte Rollen … und dahinter?

Da ist so viel Liebe … so viel Verständnis … und so viel Angst vor Ablehnung, Verurteilung, nicht gehört … nicht verstanden werden.

Warum tun wir Menschen uns das an? Warum begegnen wir uns durch eine Maske und lassen die Angst größer sein als die Liebe? Warum bin ich nicht im Vertrauen? 

All die alten Wunden durften heilen und ich konnte lernen. Ihre Narben erinnern mich: Dahinter ist eigentlich Liebe, manchmal durch eigene Wunden und manchmal durch die Verletzungen der Anderen schrecklich verdrehte Liebe! Jesus: Werdet wie die Kinder, dann kommt ihr ins Himmelreich, vertraue-vertraue-vertraue! 

Fazit: Wissen – erfahren – und dann es leben … schwer!

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00

Abschied

Am Freitag den 23.8.2019 verlasse ich meinen jetzigen Standort, meine Lebensgemeinschaft, die mir ziemlich ans Herz gewachsen ist. Nicht nur Frida hat gelernt, sich völlig entspannt und sicher in der Gruppe zu fühlen! Sie ist innerhalb des Rudels selbstsicher und angstfrei geworden! So konnte ich mit ihr letzten Mittwoch völlig gelassen durch Kiel spazieren! Sie hat fast alle anderen Hunde ohne kläffen, entspannt an sich vorbei gehen lassen. 

Foto 17.08.19, 22 14 59    Foto 02.08.19, 11 51 13

Und auch ich fühle mich gesehen und anerkannt. Ich sehe meinen Beitrag zur Gruppe, wo und wie ich sie bereichern kann und wo klar meine Grenzen sind, wo ich mich von anderen unterstützen und fördern lasse. Danke und bis nächstes Jahr! 

Fazit: Sich einfügen in eine Gruppe bedeutet nicht, die eigene Freiheit zu beschneiden sondern eher viel Unterstützung!

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00

 

Gruppe … und die Folgen

Ich habe jetzt mehrere Wochen hier nichts geschrieben, weil ich in Gruppe lebe und in Spiele verwickelt war. Wortwörtlich verwickelt, unbewusst und gefesselt. Mein Muster passte perfekt! Ich „die Helferin“ und dort „die Dramaqueen“, ich will es harmonisch, sie will leiden, ich erschuf gemeinsame Essen, Gespräche, Unterstützung, sie erschuf Streit, Konflikte, Leid. 

Ich war so verwickelt, gefesselt, verworren … ich musste erst raus, Abstand erschaffen, sehen, verstehen. Ich musste mir erlauben, sie negativ zu beurteilen, ihre Spiele zu verurteilen, um danach wieder klar mein Leben, meine Ziele und Wünsche zu sehen. 

Jetzt genieße ich mein mobiles Leben, haben den Abstand, den ich brauche, um mich nicht einwickeln zu lassen und freue mich, dass ich bald wieder auf Abenteuertour gehe! In 2 Wochen verlasse ich meine WG und ziehe wie die Schwalben langsam gen Süden.

Fazit: Ich darf Menschen und Dinge negativ bewerten und ich brauche das manchmal auch, um mich aus Situationen lösen zu können! Grenzen setzen zu können!

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!  

Polen, mein ganz persönliches Fazit

(sorry, verspätet, zurück in D und kein Netz)

Für mich war Polen ein Land, dass meinen inneren Widerspruch zum Außen sehr deutlich gemacht hat. Innen war ganz häufig Angst und Unbehagen: 

  • weil ich die Sprache nicht kann. 
  • weil ich politisch mehr Macht und Willkür als Rechte und Demokratie vermute.
  • weil ich mir nicht sicher bin, ob Frauen hier wirklich geachtet werden.
  • und weil ich das katholische Verherrlichen des Sterbens Christi nicht gutheiße.

Aber im Außen habe ich ganz viel Freundlichkeit erlebt! Ich habe auf Parkplätzen und Waldrastplätzen allein übernachtet und bin nicht einmal behelligt worden! Die Polizei hat vor meinem Bus geparkt und Pause gemacht und mich nicht verjagt. Ich habe zuvorkommende, freundliche Männer erlebt, die sich bemüht haben, meine Sprache zu sprechen. Habe Anerkennung und Strahlen gespürt, wenn ich meine wenigen polnischen Worte anbrachte. (Wahrscheinlich mit schauderhafter Aussprache!)

Fazit: Wann ist dir dein Kopfkino, deine Illusion, deine Trance, deutlich bewusst? Und wie kannst du dich davor  bewahren,  eingefangen zu werden? 

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00

Polen die 2.

Was mir immer wieder auffällt, wenn in einem Land etwas abläuft, das wir in Deutschland scheinbar nicht hinkriegen.

Beispiele: 

  • die Dixie-Klos an den Parkplätzen sind super sauber und sogar mit ausreichend Papier bestückt. 
  • Internet ist überall gut zu empfangen. Ich weiß, dass Menschen in Stadtnähe da keine Probleme haben, aber ich lebe schon lange auf dem Land und da ist der Empfang ohne WLAN häufig nicht möglich. 
  • Natur: blühende Wiesen, Perlmutter- und Diestelfalter, Kraniche, Störche, Arnika, Seifenkraut, Schwalbenschwanz, Blau- und Walderdbeeren … so war es in meiner Kindheit auf dem Lande. Hier finde ich es wieder! Und ich habe sogar einen Wolf gesehen!

Foto 06.07.19, 16 50 27  Foto 06.07.19, 17 28 15  Foto 06.07.19, 16 49 58  Foto 05.07.19, 10 51 37

Fazit: Heißt Fortschritt unweigerlich Naturzerstörung? Wie sähe eine Welt aus, in der Schutz der Ressourcen selbstverständlich ist?  

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00

Polen

Ein für mich absolut neues Land: Endlose Weite, freundliche Menschen, viel wundervolle und wertgeschätzte Natur. Mitten im Wald sind Mülleimer und die werden auch benutzt. Kein Müll am Wegesrand!

Ich stehe grad an einem kleinen Teich im Wollin, ca 10km von der nächsten Ansiedlung entfernt und habe trotzdem LTE Empfang! Wie ist das nur möglich, dass wir in Deutschland das nicht schaffen? 

Foto 29.06.19, 12 52 33

Und wieder habe ich den Eindruck, dass hier die Menschen und deren Wohlbefinden an erster Stelle stehen. Nicht das Funktionieren, nicht das Gehorchen und Anpassen! Kleine Datschas mitten im Wald, auf den Stegen Angler, WoMos dürfen auf diesem Wanderrastplatz stehen. 

Warum ist bei uns alles so geregelt, wird kontrolliert, vieles ist verboten und das freie Leben wird beschränkt? Oder ist das nur meine Wahrnehmung?

Fazit: Freiheit kann nur mit innerem Respekt gegenüber dem Mitmenschen, der Natur, anderen Lebewesen gelebt werden.

Ich freue mich über Kommentare (Dazu bitte die Seite durch Anklicken der Überschrift extra aufrufen!). 

  • Inspirieren dich meine kleinen Denkanstöße? 
  • Brauchst du Unterstützung?
  • Möchtest du eines meiner Aquarelle oder Fotos haben?

Dann melde dich bitte!

Dankeschön/Anerkennung

€1,00