Gemischte Impressionen von unterwegs:

Der Stellplatz in Castelo ist zur Sommerzeit echt nicht anfahrbar. Man steht so dicht nebeneinander, dass nicht aus beiden Bussen gleichzeitig ausgestiegen werden kann.

Auf meinem nördlichsten Stellplatz in Spanien ist mir wieder aufgefallen, wie sauber die Spanier doch eigentlich sind. Es war Marktende, als ich ankam, und 2 Stunden später war alles auf- und weggeräumt, die Straßen und Wege gefegt, der Müll abtransportiert.

Wie grün schon Nordspanien ist und wie sehr es mich an Südfrankreich erinnert. Die Häuser, die Straßen … alles so ähnlich!

In Nordspanien standen oder saßen die Damen mit nur knappsten Bikinis bekleidet an den Straßenrändern. Wie groß muss das Elend sein, um auf den Straßenstrich zu gehen.

Dieses Mal habe ich die Route NII über Figueras gewählt. In Le Pethou downtown, erster Ort an/nach der Grenze, herrscht der Kaufwahnsinn. Schon vor der Grenze sah ich Menschen bepackt mit Alkoholika zu ihren Autos strömen, nach der Grenze standen sie mehrreihig, „km“weit an den Tabacostores an, Wartezeit mindestens 1/2 Stunde. Es strömten Massen Menschen in und aus den Shops, bepackt mit Kisten, Tüten und Kartons, eilten über die Straße in den nächsten Laden. Was die Menschen auf sich nehmen, um ihre Süchte, trinken, rauchen, Klamotten/Dinge, zu befriedigen. Es war wie kurz vor dem Weltuntergang: Totale, blinde Gier.

In Südfrankreich habe ich mich über Wolken und leichten Regen gefreut! Endlich konnte ich etwas abkühlen. Abends habe ich dann allerdings gefroren.

Frida findet Beziers schreck-lich. Der Mistral, der hier momentan mit erstaunlicher Stärke weht, schüttelt nicht nur Bäume und Büsche und hebt meinen Rock ganz ungeniert in erstaunliche Höhen, er bewegt auch Pappe, Tüten und Kabel, was meine Lütte zutiefst erschreckt. Abends gab es dann anlässlich des morgigen Feiertages ein gigantische Feuerwerk von über einer halben Stunde: Immer größer, immer bombastischer, immer lauter, immer schreck-licher, immer beängstigender.

Zu Besuch in Südfrankreich werde ich wieder an den Spruch: Leben wie Gott in Frankreich erinnert. Das gilt nicht nur für die zahlreichen, kostenlosen, häufig wundervollen Stellplätze, sondern hier auch für das leckere, üppige Essen. Ich werde total verwöhnt und genieße es.

Morgen geht es weiter, mal schauen, wohin es mich führt.

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