deep shit im Paradies

Manchmal schickt das Leben mir eine Versuchung, in Form einer blinkenden, blitzenden Illusion: Schau mal, wär das nicht was … Und wupps bin ich drauf reingefallen. Jaaaa … und schwupp lag ich mal wieder mit der Nase im Sand. Wolltest du nicht eigentlich …? Hei! Sei achtsam und schau, was du wirklich – wirklich willst!!!

Also bin ich aufgestanden, hab ein bisschen geweint, die Krone gerichtet und bin lecker essen gegangen, nette Gespräche gehabt, Sangria getrunken, auf`s Meer geschaut und die Sonne genossen. Ja, auch im Paradies kann man sich Wunden holen, aber zum Glück gibt’s hier viele schöne Pflaster.

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Aber letztlich bringt es mich zu der Frage: Was will ich wirklich-wirklich? Da ist eine Sehnsucht tief in meinem Inneren, nach Verschmelzen, nach EinsSein. Aber ist es wirklich die Sehnsucht nach diesem Mann? Es scheint mir eher die Sehnsucht nach dem Verschmelzen mit dem Moment, nach dem total Aufgehen und EinsSein mit dem Leben, nach der Hingabe ins Jetzt. Der Mann war/ist nur ein Weg, das Ziel ist dahinter. Jetzt, kein Denken, kein Fühlen, keine Zweifel, nur Hingabe, aufgehen und angenommen sein. JA!

Fazit: Lebe deinen Traum, übe dein standing und bleibe im Jetzt, im Hier, im JA.

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Was ich an Spanien …

… wundervoll finde:

  • In jedem Supermarkt kann man sich für wenig Geld ganz frischen Orangensaft selbst pressen.
  • Die Menschen sind dermaßen freundlich und bemüht, mich zu verstehen, obwohl ich wirklich kein Spanisch spreche.
  • Die Frauen haben eine sehr burschikose, selbstbestimmte Art, sich zu geben, zu reagieren, im Leben zu stehen.
  • Die Landschaft ist grandios. Wilde Hügel, tiefe Schluchten, gigantische Felsformationen und sanfte Wiesen voller Lavendel, Raps und kleinen lila und weißen, sehr gut duftenden Blümchen und zauberhafte, einsame Buchten.
  • Das Essen ist voll lecker, frisch und üppig. Man bestellt sich alles separat.
  • Die Fruchtbarkeit des Landes ist gigantisch: Riesige Gemüsefelder mit verschiedenen Salaten, Artischocken, Brokoli, Blumen- und Weißkohl, Möhren …
  • Die Lebenshaltungskosten sind so was von himmlisch!!! 1l Diesel für 1,05€, Essen gehen mit Getränk und Kaffee für 10€, im Luxus 15€.
  • An jedem Dorfende stehen große Müllboxen mit großen Öffnungen, die alle benutzen dürfen und fast täglich geleert werden.

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…  verwunderlich finde:

  • Die Straßen verlaufen irgendwie gegen mein inneres Gefühl. Man nähert sich dem Wunschort scheinbar im riesigen Zickzack. So häufig wie hier hab ich mich noch nie verfahren. Aber immer tolle Landschaften gesehen, Neues gelernt.
  • Die massiven Mauern, Hunde und Warnschilder zu Video- und Sicherheitsdienstüberwachung, mit denen die Spanier ihren Besitz schützen.

…  grässlich finde:

  • Plastik all over und leider auch in Massen an Straßen- und Feldrändern und am Strand.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Neulich bekam ich eine ziemlich üble Anmache, ob ich diese Bettelei am Ende denn nötig hätte. Nein, ich komme wirklich gut klar, danke. Ich sehe es eher als eine Möglichkeit der Anerkennung für meine Schreiberei. Genauso freue ich mich über Kommentare und steigende Statistiken (Seitenaufrufe). Ich find`s einfach nur nett und zwinge niemanden, den Käffchenbuttom zu benutzen. Ihr dürft auch alles so lesen!!!! Aber nochmals danke an alle, die ihn nutzen!

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Der Goldklumpen diese Woche …

… es passiert immer das, was passt. So ein wunderbarer Satz!

Und was passte? Mir wurde bewusst, dass ich wohl eine Freundin mit meiner Entscheidung, die geplante Route in Orleans abzubrechen, schwer enttäuscht hatte. Woran lag`s? Sie hat nicht mitgeteilt, dass sie es sich eigentlich wünscht, dass wir uns treffen. Ich hatte nicht mitgeteilt und nicht mal mir selbst eingestanden, dass so vorgefertigte Ziele mich einengen. Nicht wahrhaftig kommuniziert!

Es ist so wichtig, sich wirklich alles aufrichtig und wahrhaftig mitzuteilen, denn nur so kann letztlich Nähe und Liebe entstehen, weil ich mich dann ganz zeige, weil die/der andere sich ganz zeigt, weil wir uns nackt und ehrlich begegnen.

So wichtig!

Mein Fazit: Lebe deinen Traum so authentisch und wahrhaftig wie möglich!

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Ein Dank noch mal an alle SpenderInnen und Dankesager! Diesmal hab ich die Spenden genutzt, um bei der Post den Nachsendeantrag zu stellen!

Paradies mit Schatten

Ich bin auf einem wunderbaren, großzügigen Stellplatz gelandet, direkt am Meer mit lauter Rentnern und Langzeit-WoMobilisten. Interessante, anregende, inspirierende Gespräche beim Weihnachtsmenü gestern, das der Betreiber spendiert hat: Encheladas, gefüllt mit Thunfisch und Tomaten. Dazu den leichten spanischen Rotwein und hinterher einen Kuchen, der wie unsere Berliner schmeckte. Alles war in Fülle vorhanden! Zum Abschluss spielte er auf seiner Gitarre und einige Engländer waren mit vollem Körpereinsatz am Singen. Tolle Stimmung!

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Jürgen empfahl mir eine Wanderung, die ich dann heute mit Fridel machte. Herrliche Blicke auf das Tal, die weiteren Buchten, lasst euch berauschen!

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Auf der Herfahrt hat mich schon diese maschinelle Gemüseherstellung in diesen riesigen Plastikkästen erschreckt. Diese Massenproduktion, bei der mickerige Pflänzchen hochleistungsmäßig Massentomaten abgeben … das kann doch niemals gesund für Mutter Erde und uns Verbraucher sein. Manchmal möchte ich gar nicht wissen, wo unsere Nahrung herkommt. Mich erschrecken diese Bilder! Und ich kann damit nur schlecht umgehen, denn auch auf den Märkten, die ich bisher besucht habe, wird doch kein Gemüse von Kleinbauern angeboten …

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Mein Fazit: Lebe deinen Traum und integriere die Schattenseiten!

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Ich muss weiter …

So schön das Gemeinsame auch war, so merke ich doch, dass ich Rückzug brauche, wieder mehr Zeit für mich, Besinnung. Auch gerade weil die Rauhnächte und das Jahresende ein inneres Fazit und eine Neuorientierung fordern.

Also ging’s weiter, zur CaravatArtFinca, eine Art GroßWG auf Rädern am Haus. Hier leben viele WoMoBilisten, die schon länger unterwegs sind, zusammen mit diversen Hunden, 33 Katzen, Hühnern, Schafen zu Besuch und Ziegen im Umfeld. Die allgemeine Divise: Jeder wie er will, aber in Harmonie. Abends kann man sich in ein gemeinsames Essen einkaufen. Dann sitzen alle, die dazu Lust haben, in einer ehemaligen Lagerhalle mit Kaminfeuer an langer Tafel und Sonja hat lecker gekocht.

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Das ist echt nix für mich. Durch die vielen Viecher habe ich permanent Angst, in Scheiße zu treten. Und Fridel ist in einer Grundverteidigungsstimmung. Das ist mir zu stressig und so geht’s morgen wieder ab Richtung Küste.

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Wie viel Regeln braucht ein Zusammenleben? Was ist das Mindestmaß und wo beginnt das Wegschauen? Toleranz und Akzeptanz ist das eine, aber ich brauche auch ein Mindestmaß an Ordnung und Sauberkeit. Und dieser Harmoniezwang erinnert mich total an meine Zeit bei der Kirche. Da gab es auch nie Konflikte und das ist voll ungesund! Mein Spiegel: Ich muss lernen, Konflikte zu leben!!!! Wenn ich wegschaue, verdränge ich die Auseinandersetzung nur in den Untergrund. Dann werden sie zur „lauernden Scheiße“ , in die ich Gefahr laufe, hinein zu treten ….

Mein Fazit: Lebe deinen Traum und setze Grenzen!

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Nix mit besinnlich

Was war das für ein fröhliches, leckeres, lautes, lustiges, deutsch-holländisches Weihnachtsfrühstück, zu dem ich dank Jochen auf einen kleinen Stellplatz eingeladen worden bin. Wir saßen unter Palmen an einer riesigen langen Tafel, leckere Köstlichkeiten verwöhnten die Zunge und interessante Gespräche regten an. Reiseerlebnisse, Erfahrungen mit Weihnachten, dazu handgemachte Orgelmusik,

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witzige Verkleidungen und vor allem viel, viel Lachen!

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Und abends dann zu fünft in Jochens Camper zu Wein und kleinen Leckereien. Wieder spannende Reiseerlebnisse, Austausch über gute Stellplätze, witzige und mutige Abenteuer, viel durcheinander Reden und lachen. Absolut kein Platz für meine ansonsten übliche Weihnachtsdepri da besinnlich!!! Danke euch, danke Leben!!!!

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Spanien … Land voller Gegensätze?

Ich bin durch Castello de la Plage gelaufen auf der Suche nach shoping, einem Friseur, ein Cafè, nette Kontakte ….

Ich ging zuerst nach rechts vom Meer aus gesehen, denn auf der Autobahn bin ich an ganz viel City vorbeigefahren. Dort fand ich riesige Häuser, Villen mit großen Gärten hinter hohen Mauern mit großen Schildern von Sicherheitsfirmen und tiefem Gebell von großen Wachhunden. Alles gepflegt, sauber, ordentlich, einsam. Kein Mensch auf der Straße, kein Café, kein Geschäft. Nur das Hundegebell begleitete uns von Parklandschaft zu Parklandschaft.

Dann ging`s, weiter vom Strand entfernt, wieder zurück. Nach einiger Zeit wurden die Häuser etwas kleiner, die Gartenstücke etwas kürzer, aber weiterhin Mauern oder Sichtschutz zur Straße, kein Mensch, keine Autos, aber Hundegebell und Hinweise auf Videoüberwachung. Kein Café, kein Restaurant, kein Leben. Alles erschien mir wie eine riesige Schlafstadt und alles sah irgendwie gleich aus.

Dann wurden die Häuser noch kleiner, Reihenhäuser, das Hundegebell höher (kleinere Hunde), Autos standen an der Straße, nur noch vereinzelt Hinweisschilder auf Videoüberwachung, weiterhin kein Mensch aber immerhin ein Restaurant. Geschlossen. Mir kam alles so künstlich, wie sortiert, vor.

Denn als nächstes kamen die Wohnblöcke und plötzlich einige Menschen auf der Straße, kleine Hunde an der Leine und ein Mercato (großer Supermarkt). Und schließlich kam ich ins Zentrum, eine kleine Altstadt, schiefe, phantasievolle Häuschen, alle verschieden. Leben auf der Straße! Cafès, Bars, Restaurants, viele Menschen saßen da, kleine Geschäfte, quirlige Lebendigkeit und schließlich auch ein Friseur!

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Wie fühlen sich die Reichen hinter ihren hohen Mauern und Sicherheitsmaßnahmen? Zu Fuß über eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt. Warum schotten sie sich so ab? Ist bei uns in den Städten auch so eine deutliche Trennung zu sehen? Solche Einsamkeit? Ist mir nie aufgefallen … Und wozu diese Sicherheitsmaßnahmen? Ist die Schere zwischen arm und reich hier so prägnant?  Ich habe keine ärmlich gekleidete Menschen auf den Straßen hier gesehen, anders als in Frankreich, wo sich mir die Altersarmut sehr deutlich zeigte.

Mein Fazit: Lebe deinen Traum und teile! Sei Teil der Menschheit und schotte dich nicht ab!

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