Naiv wie ich war, dachte ich, wenn ich mein Buch in einem Verlag professionell veröffentliche, dann ist es eine Erleichterung. Aber? Nö! Jetzt durfte ich erst einmal das Cover aussuchen, aus fünf wundervollen Möglichkeiten. Dann habe ich den korrigierten Text zurückbekommen, den ich nun in mein Manuskript einarbeite. Und dann …
Keine Ahnung, was jetzt noch auf mich zukommt.
Und im Hintergrund scharrt meine Fantasie mit den Hufen, denn ich habe den sechsten Roman begonnen und möchte nur noch schreiben!!!!
… des Seminars zur Sichtbarkeit lautet: Welcher Archetyp bist du? CG Jung hat das Verhalten der Menschen 12 Archetypen zugeschrieben, in denen typische Beweggründe und Muster erklärt werden. Es gibt u.a. den Schöpfer, den Unschuldigen etc. Genauere Beschreibungen findest du bei wikipedia und anderen Plattformen im Netz. Und inzwischen gibt es auch viel mehr von solchen Typisierungen. Sich damit zu beschäftigen, erweitert deutlich den Horizont der Selbsterkenntnis.
In welchen Archetypen findest du dich wieder? Findest du die Aufgabe auch so interessant wie ich?
Im Rahmen eines Seminars zur Sichtbarkeit habe ich die Aufgabe bekommen, 3 Talente von mir zu benennen. Könntet ihr mir bitte eine Rückmeldung sowohl zum Inhalt meiner Antwort als auch zur Darstellung geben? Das wäre sehr hilfreich …
Ich stehe immer noch auf dem Stellplatz in Totana. Das ist so untypisch für mich! Aber in mir laufen so viel Prozesse, dass ich mich nicht auch noch um einen Ort kümmern möchte, auf dem die Außenversorgung gesichert ist. Außerdem habe ich hier eine nette Truppe gefunden, mit der ich zeitweise Dinge gemeinsam unternehme. Ich mag an ihnen, dass nichts zwanghaft ist, sondern es sich einfach ergibt. Und wenn ich mal nicht teilnehmen möchte, wird es gelassen toleriert.
Neulich wurde Eulalia, die Schutzheilige von Totana, wieder nach Hause in ihr Kloster gebracht. Die Prozession in die Hauptkirche vor Weihnachten hatte ich ja schon vor einigen Jahren miterlebt. Damals war es ein fröhlicher Gang, mit Musik und Gesang, ca. 7km vom Berg runter in die Stadt. An den Straßenseiten hatten Familien ihre Picknick-Tische aufgebaut.
Dieses Mal gab es ein großes Fest vor dem Kloster mit Paella, Tanz und Markt.
Ich mag die Darstellung dieser Heiligen, die als 14jährige ihren Glauben vor den Sarazenen vertreten hat und dafür Folter und Vergewaltigungen ertragen musste. Mein eigenes Weltbild vertreten … ohne zu missionieren, ohne Verteidigung, ohne Kampf. Einfach in ihm sein, es leben!
fan ist auf dem Platz gelandet! Sie hat zwar noch kein Buch von mir gelesen, aber alle schon als Kindle auf ihrem Gerät gespeichert, wie wir in unseren schönen, tiefen und inspirierenden Gesprächen festgestellt haben. Ich liebe das!!! Dabei ist mir klar geworden: Wenn ihr irgendwelche Fragen rund um mein Vanlife habt, immer nur her damit. Ich habe, glaube ich, inzwischen `ne Menge Erfahrungen gesammelt.
So, und etwas Neues bahnt sich seinen Weg in mein Leben: Ich werde auch die Ausgabenqualität meiner Bücher verbessern. Sprich, ich werde richtig Geld in die Hand nehmen und ein Buch nach dem anderen professionell gestalten und herausgeben lassen. Dazu gibt es sogar einen Verlag, über den ich den Vertrieb laufen lassen kann! Somit ist der Weg frei für den allgemeinen Buchhandel. Ein großer Schritt vorwärts in meinem Leben als erfolgreiche Autorin.
So, noch ein Hinweis, wenn ihr unten auf den link abonnieren klickt, bekommt ihr automatisch immer die neusten Eintragungen.
Diese Woche kam Ute hier auf den Stellplatz. Ich kannte sie eigentlich gar nicht, während sie durch mein Buch ´ne Menge über mich weiß. Und nun wollte sie mal sehen, wie ich so lebe. Das war irgendwie irre! Eine Leserin … kommt aus Deutschland nach Spanien … Seit ich schreibe, habe ich schon einige solcher tollen Erlebnisse gehabt: So wie Lila, deren Leben mich zum nächsten Buch inspiriert hat, oder Iris oder Michaela, die mir das Gefühl geben, dass ich eine wichtige Rolle in ihrem Leben spiele. Danke dafür! Und dann gibt es noch den, der meinte, er würde sich ja mein Buch kaufen, aber 10€ wäre entschieden zu teuer! Da ist mir klar geworden, dass er gar keine Ahnung hat, wie ein Buch zustande kommt. Ja, ich schreibe wirklich gern, aber ich brauche für ein Buch von über 200 Seiten im Erstentwurf ungefähr ein Jahr. Dann überarbeite ich es, was ich nicht soooo gern mache. Dafür brauche ich 2 – 3 Monate und dann kommt das, was mir bisher am schlechtesten gelingt: Ich lade es bei Amazon hoch. Da ich es irgendwie nicht schaffe, ein mich befriedigendes Schriftbild zu kreieren, dauert dieser Prozess mit den verschiedenen Probebüchern noch einmal eine Zeit.
Also insgesamt schätze ich mal 1 und 1/2 Jahr bis das Buch endlich zu kaufen ist!
Von den 10€ bekomme ich ca 7€. Noch sind die Einnahmen so gering, dass ich keine Steuern zahlen muss. Aber … ich belege Schreibseminare, weil ich besser und spannender erzählen will, marketing Seminare, weil ich mehr LeserInnen erreichen möchte und auch mein Schreibprogramm kostet Geld. Also, insgesamt weit mehr Ausgaben als Einnahmen!
Aber … ich liebe das Schreiben und möchte es nicht missen. Und ich liebe Leserinnen, die mich besuchen, begeisterte Feedbacks auf Amazon und meiner website schreiben und mehr follower bei Facebook und Instagram.
Demnächst mehr über „meine fans“ (sorry, ich sag’s auch mit einem freudigen Grinsen!).
Das Leben in seiner Fülle und Vielfalt zu genießen, ist manchmal in Konkurrenz zur Zurückgezogenheit des Schreibens. So war ich viel im Außen, im Genuss, in Sonne, Wärme und gutem Essen. Und ich habe ein wundervolles Seminar bei Ulrike Dietmann beendet: Bedingungslose Liebe. Das hat mich in meine Liebe zu mir geführt und je tiefer ich bei mir landete, desto stärker wurden die Schatten, sah ich im Außen meine ungeliebten Anteile gespiegelt. Es ist schwer, in die Fratze der Verachtung zu schauen und darin meinen Schatten zu lieben! Aber ich sah den Neid und spürte den Mangel und konnte dafür mein Herz öffnen. Und im Mobbing erkannte ich die Angst, die eigene Abwertung, und auch dafür floss mein Mitgefühl. Ich liebe mich gesund! Ich liebe mich heil und ganz! Auch dafür ist das Reisen gut, es zerrt mich aus den gewohnten Bahnen und öffnet den Weg für neue Möglichkeiten.
Am 21.12. habe ich bewusst den Abschied des Lichtes zelebriert, den Sonnenuntergang erlebt. Und am 25.12. genoss ich die Wiederkehr der Sonne, habe den Sonnenaufgang beobachtet. Ich bin gerade sehr berührt, wie intensiv die Natur meine eigene Entwicklung widerspiegelt, wie stark ich meine Empfindungen in ihrem Wandel erkenne.
Nach 10 Tagen Luxus mit Pool und Bistro auf dem Platz bin ich jetzt ein bisschen nostalgisch an einen „alten“ Platz zurückgekehrt: Ich stehe in Calnegre bei Juan, wo ich vor 6 Jahren mein erstes Weihnachten als Camperin erlebt habe. Und ich war essen in der Bar, die als Hintergrund für Ellas ersten Befreiungsschlag gegen Jürgen in -abgefahren- diente. Das Essen ist immer noch lecker, man sitzt immer noch in der ersten Reihe direkt am Meeresufer und die Katzen lauern immer noch an den Tischen, um herabfallende Leckereien zu ergattern. Und wieder gab es einen bombastischen Sonnenuntergang! Es ist ein bisschen so, als hätte sich so rein gar nichts verändert. Aber … es gibt jetzt nebenan einen riesigen Camperpark und ich bin so viel souveräner und lockerer mit alleinreisenden und in pärchenverbund lebenden Männern, dass sie mir eher respektvoll und höflich begegnen. Und ich habe in der Zwischenzeit so viel gelernt, dass ich nun alleinfahrenden Frauen Hilfe und Vorbild bin. Grad war Juan zum Kassieren da. Aus dem damaligen Hänfling ist ein stattlicher Mann geworden. Und auch der neue Camperpark gehört ihm! Das Leben ist steter Wandel …
Am 17.11. feiere ich meine Freiheit. Dieses Mal habe ich mir eine Tappasbar gegönnt. Ich bekam den Tipp dazu von einem Ehepaar auf dem Platz. Glücklicherweise kam ich rechtzeitig um 13h dort an, denn schon nach knappen 30min war die Bar restlos voll, es gab keinen freien Stuhl mehr. Der Sohn, der sehr gut Englisch sprach, empfahl mir eine spezielles Sortiment, das er für mich zusammenstellen würde. Hab ich gern angenommen. Es war sowas von lecker!!!! Zu Beginn 4 verschiedene Tortillas, mit Zwiebeln, Erbsen, Pilzen oder Kartoffeln. Dann gab es den Murcia-Salat mit geräuchertem Thunfisch, Oliven und Tomaten. Weiter verwöhnte er mich mit 4 Tostadas: Mit Tomate und Fisch, Mangold und Sardelle, Ei und Peperoni und Tomaten mit Ei. Anschließend servierte er Croquettas mit Käse und ein Tortenstück mit Erbsen und Möhren. Schließlich gab es noch die dicken Bohnen mit Chorizzo und Artischocken mit Schinkenstreifen. Ich war pappsatt und froh, dass ich 3,5km wieder zurücklaufen musste. Aber es war auch dermaßen lecker!!!! Gern bald wieder!
Falls ihr mal nach Totana kommt, die Bar heißt Tasca Pacuco und hat nur Fr, Sa, So geöffnet, aber locker ******* verdient!