Die Stare sind schon gen Süden gezogen, die Schwalben stürzen sich in waghalsige loopings, die Kraniche dümpeln noch an ihren Plätzen … und mich packt die Unruhe. Eigentlich wollte ich jetzt nach der Lesung in Pirna am Donnerstag in den Süden aufbrechen. Nun habe ich noch 2 weitere Lesungen, die ich dankbar annehme: Am 30.10. in der Akademie in Hamburg und am 5.11. im Wohnzimmer in München. Ich bin gespannt.
Diesen Sommer habe ich viel im Garten gewurschtelt. Er wird immer schöner und die Blüten üppiger. Ansonsten überarbeite ich abgefahren und schreibe an verwoben – Emilia. Da wird die Richtung immer klarer, ich taste mich in Babyschritten voran.
Jetzt stehe ich am Bierer Berg, habe gerade eine große Tüte voll Kastanien gesammelt und dann ruft erneut das Finanzamt. Ich habe es schon so bereut, meine Schreiberei als Kleingewerbe angeben zu haben! Wenn ich wieder zu Hause bin und das Geforderte abgeliefert habe, werde ich anrufen und fragen, ab wieviel Umsatz (oder Gewinn?) ich denn Steuern zu zahlen habe. Und dann kann ich hoffentlich die Anmeldung vertagen, bis die Schreiberei im plus landet!
Falls mich jemand da tatkräftig unterstützen kann, ich wäre total dankbar!

