Manchmal halte ich es nicht aus …

Es gibt keinen Trost. Nur die große Leere: Sie ist nicht mehr da.
Nachts wache ich auf, weil ich sie gehört habe … und dann ist mein Herz so voller Liebe, bis die Erinnerungen kommen. Ihr hilfloser Blick, ihre Verwirrtheit nach jedem Anfall, ihr plötzlich vorhandenes Wolfsgeheul … Ich vermisse sie so sehr, dass ich es nicht aushalten kann, in Aktionismus flüchte oder in ein Buch.


Und manchmal plagen mich Schuldgefühle. Hätte ich es länger versuchen sollen? Nicht so schnell aufgeben? Doch dann sehe ich ihre mühsamen 5 Schritte, ihr pieschen vor dem Bus … es wäre nur eine Verlängerung der Qual gewesen.
Das ist der Vertrag, den man mit einem Hund eingeht: Ihn rechtzeitig erlösen, wenn das Leben keine Qualität mehr hat. Ich habe diesen Vertrag eingehalten und muss mit den Folgen leben.

Und das halte ich manchmal nicht aus …

Ein Gedanke zu “Manchmal halte ich es nicht aus …

  1. Liebe Sybille, Erhalte dir die schönen Erinnerungen an deine tolle Frida.Du hast alles richtig gemacht. Frida hat dir gezeigt, dass es Zeit ist. Jeder weitere Tag wäre eine Qual gewesen und eine egoistische Entscheidung, die ihre Qual verlängert und deinen Schmerz nur verschoben hätte. Du hast Alles jederzeit für sie getan, was in deiner Macht stand. Denk nur daran,dass du ihr noch einige schöne schmerzfreie Monate durch die Tropfen ermöglicht hast.Das leere Gefühl kann dir im Moment leider niemand füllen. Ich wünsche dir,dass es bald besser wird. Lass deine Trauer zu und freue dich über dein mit Liebe gefülltes ❤️, wenn du sie hörst und meinst sie wäre noch da. Sie ist bei dir, in deinem Herzen. Ich weiß wie weh es immer wieder tut feststellen,  daß unsere Fellnase nicht mehr da ist. Liebe Grüße,  bis hoffentlich bald Iris –Gesendet mit der GMX Mail AppManchmal halte ich es nicht aus â€¦

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