wir fahr´n, fahr´n, fahr´n … auf der Autobahn

Am Dienstag hatte ich wohl die anstrengendste Fahrt meines Lebens! Zwischen Hof und Karlsruhe, ca 200km, auf der A6 ein Lastwagen-Dauerstau auf der rechten Spur. Sobald ein Abschnitt 3-spurig wurde, standen sie auf den beiden rechten Spuren. Ich musste total konzentriert fahren, da immer wieder PKW aus den Lücken preschten, verrückte Drängler hinter mir schubsten und die LKW-Fahrer wie bei einer Pause zwischen ihren Brummis herumliefen. Einige legten sogar offiziell eine Ruhephase auf der Standspur ein. So etwas habe ich noch nicht erlebt! Als Belohnung fand ich dann einen einsamen Parkplatz neben der Kirche auf dem Michaelsberg. Eine herrliche Rundumsicht und ein gigantischer Sonnenuntergang!

Am nächsten Tag ging´s weiter grobe Richtung Frankreich. Wieder eine Irrsinnsfahrt auf einer vollen Autobahn mit Rasern und Dränglern. Wieso ist das bei uns so? Was haben die Menschen Angst zu verpassen, wenn sie sich Zeit für den Genuss nehmen? Dann hinter der Grenze schlagartig anders! Alle fuhren gemütlich im Bereich zwischen 110km/h und 130km/h und plötzlich konnte ich wieder die Natur wahrnehmen. Ich sah Milane und einen Bussard!

Gegen Nachmittag Ankunft in Montbeliard. Hab´ einen schönen Stellplatz am Jachthafen gefunden und bin gemütlich mit Fridel durch die Parkanlagen gelaufen. Überall stehen Papierkörbe mit Tüten innen, so dass die Entsorgung der Hundebeutel kein Problem ist. Alles ist picobello sauber und gepflegt. Wieso ist selbst das Aufstellen von öffentlichen Mülleimern bei uns so ein Problem?

Dann eine stürmische und sichere Nacht verbracht. Heute ist Fahrpause! Stadt angucken und duschen.

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