Momentaufnahme

Ich bin im Schreibwahn: Mit 250 Seiten bin ich jetzt bei der Hälfte des Romans angekommen und die Ideen sprudeln nur so und purzeln. Zwischendurch hatte ich eine schwierige Phase: Ulrike (meine Schreibcoach von Pegasus) war unzufrieden, nannte mein Ding Reiseführer mit Delikatessen und mahnte immer wieder an, dass sie die Hauptfigur, Ella, nicht spüren würde. Oh, das tat so weh und ich wusste einfach nicht, was sie meinte.
Irgendwann fiel mir dann beim Tagebuch schreiben die Frage zu: Warum schreibe ich eigentlich? Warum mache ich mir diese Arbeit, sitze stundenlang am Laptop und tippe, statt an den Strand zu fahren und mit Frida zu spielen. Dann fielen mir alle meine Erkenntnisse ein, die ich unbedingt anderen Menschen zukommen lassen will … und plötzlich verstand ich Ulrike!
Ich hatte im Roman nur noch die Tatsachen, die Handlung, erzählt und die Wandlung, die meine Heldin in der Geschichte durchmacht, eben all die Erkenntnisse, völlig vergessen.
Ja und seither flutscht es wieder.
Ansonsten hat der viele Regen hier die Blüten zum Explodieren gebracht. Es ist solch eine Pracht, eine Duftorgie. Ich wandere schnuppernd durch die Wildnis.
Die Sonne entwickelt eine enorme Kraft und Frida leidet, trotz Bikinifrisur, unter der Hitze. So gehen wir nur noch morgens und am späteren Nachmittag längere Touren. Zwischenzeitlich verkneift sie sich das Pieschen, denn, wenn ich sie frage, erfolgt keine Reaktion.
Ich habe bei fb eine Autorin-Seite eingerichtet: Frauentour-Sybille Schmidt-Grundmann. Hier werde ich auch mehr Fotos reinsetzen, da ich mit wordpress da scheinbar immer noch nicht zurechtkomme.

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