Nach ca. 5000 km bin ich wieder in meinem Heim angekommen.
Dieser Winter war besonders: Es war der kälteste, nasseste und stürmische, den ich bisher in Spanien erlebt habe. Nur in der ersten und in den beiden letzten Wochen gab es T-Shirt-Wetter, ansonsten lange Hosen und Pulli und häufig sogar mit dicker Jacke.
Und der Verlust von Fridas Präsenz war und ist schmerzhaft. Die zwei Wochen im Februar, in denen ich anerkennen musste, dass sie gehen will und meine Hilfe braucht … das war die härteste Zeit in meinem gesamten Reiseleben. Ich war so unsicher, ob ich mich wirklich richtig entscheide … oder ob es nur Bequemlichkeit ist … doch dann traf mich ihr Blick, ertragend, duldend, verstehend und bittend.
Hier zuhause wache ich nachts auf, weil ich sie höre. Ihre Seele ist mir so nahe … Das ohne schmerzhafte Sehnsucht zu ertragen, fällt mir noch schwer. Der Garten, das Aufräumen und Säubern lenken mich ab, lassen alles erträglicher erscheinen.
Abgefahren liegt bei der Lektorin, wenn ich den Zeitplan einhalte, kommt es im Herbst, passend zur Abfahrt in die Überwinterung, in neuem Gewand heraus. Feste Lesungen sind am 13.6. in Meißen, am 19.6. in Hamburg und am 24.9. in Pirna. Möchte noch jemand mich einladen? Ich komme gern!
Die letzte Lesung in Geisenheim war ein Genuss! „Sie hingen an meinen Lippen“, das konnte ich fast körperlich spüren und das gemeinsame Aufstöhnen, als ich mit dem Vorlesen endete, war eine kostbare Erfahrung! Danke!!!