Vorgestern war ich am Kloster Montserrat. Eigentlich wollte ich am Fuße des Berges auf einem kleinen Parkplatz stehen, um dort dann später auch zu übernachten, aber mein Navi meinte, ich sollte bis ganz nach oben fahren. Das habe ich getan, auf dem Weg musste ich an der Schranke ein Ticket lösen.
Der Parkplatz klebt am Berg, abschüssig und für mich vom platten Land gefährlich. Also habe ich den Van gesichert, indem ich abwärts eingeparkt bin, mit der Handbremse, dem eingelegte Rückwärtsgang und der Reifenstellung gen hoher Bordsteinkante, um ein ungeplantes Abwärtsrollen zu verhindern.
So konnte ich mit ruhigem Gewissen die Kirche mit der schwarzen Madonna ansehen.
Als ich jedoch den Platz mit dem WoMo verlassen wollte, musste ich zuvor das Parkticket einlösen. Der erste Schreck erfasste mich, denn der Automat forderte 80€ von mir, da die Kamera an der Schranke meinen Wagen als Personenbus eingestuft hatte. Der Weg zurück zur Information beruhigte mich etwas, denn mir wurde versichert, dass an der Schranke Personal säße, das falsche Tickets berichtige.
Aber schon folgte der nächste Schock, denn das Zündschloss ließ sich nicht drehen! Es war eingerastet und sprach nicht auf den Schlüssel an. Was soll mir das nun wieder zeigen??? Zum Glück gibt es für jede Gelegenheit Videos auf YouTube und so erfuhr ich, dass ich kräftig am Lenkrad rütteln sollte, um die Justierung zu lockern. Nach einigen Versuchen klappte es.
Und unten saß ein sehr netter Mann, der meinte, dass mein Herz bei dem Ticketpreis wohl einen Aussetzer gehabt habe. Lachend forderte er den angemessenen Preis und ich verließ endlich das Gelände.
Im Weiteren gestaltetet sich die Stellplatzsuche als ziemlich schwierig, so dass ich erst in der Dunkelheit auf einem angemessenen Platz einparken konnte. Das war der Tag der Widrigkeiten, doch mein Fazit: Es gibt nette, hilfsbereite, zugewandte Männer, auf die ich mich verlassen kann.
Demnächst berichte ich von der Madonna.

