Lazy?

Ich stehe immer noch auf dem Stellplatz in Totana. Das ist so untypisch für mich! Aber in mir laufen so viel Prozesse, dass ich mich nicht auch noch um einen Ort kümmern möchte, auf dem die Außenversorgung gesichert ist. Außerdem habe ich hier eine nette Truppe gefunden, mit der ich zeitweise Dinge gemeinsam unternehme. Ich mag an ihnen, dass nichts zwanghaft ist, sondern es sich einfach ergibt. Und wenn ich mal nicht teilnehmen möchte, wird es gelassen toleriert. 

Neulich wurde Eulalia, die Schutzheilige von Totana, wieder nach Hause in ihr Kloster gebracht. Die Prozession in die Hauptkirche vor Weihnachten hatte ich ja schon vor einigen Jahren miterlebt. Damals war es ein fröhlicher Gang, mit Musik und Gesang, ca. 7km vom Berg runter in die Stadt. An den Straßenseiten hatten Familien ihre Picknick-Tische aufgebaut. 

Dieses Mal gab es ein großes Fest vor dem Kloster mit Paella, Tanz und Markt. 

Ich mag die Darstellung dieser Heiligen, die als 14jährige ihren Glauben vor den Sarazenen vertreten hat und dafür Folter und Vergewaltigungen ertragen musste. Mein eigenes Weltbild vertreten … ohne zu missionieren, ohne Verteidigung, ohne Kampf. Einfach in ihm sein, es leben!

Außerdem ist sie die Schutzheilige der Reisenden. 

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